Rezension zu Der grüne Palast von Peggy Hohmann

Ein Debüt in einem ungewöhnlichen Stil. Das Buch ist aufgebaut in Briefform. Die junge Erzherzogin von Österreich, Leopoldine, wird durch Verhandlungen des Fürst von Metternich an den portugisischen Prinzen verheiratet. Da die portugisische Herrschaftsfamilie im Exil lebt, macht sich die Erzherzogin zusammen mit ihrer Erzieherin auf den beschwerlichen Weg nach Brasilien. Doch vor der großen Reise besucht das junge Mädchen ihre verheiratete Schwester in Italien. Leopoldine freut sich sehr ihre Schwester wiederzusehen. Seit der Hochzeit von Marie-Louise von Parma mit Napoleon hat es nur noch Briefe zwischen den Schwestern gegeben. Dabei wird Leopoldine der wahre Grund nicht verraten. Die kurze Funkstille zwischen den Schwestern wurde erneut von Fürst von Metternich eingeleitet.
Falsche Versprechungen läßt das junge Mädchen glauben, sie würde ihre Familie in Kürze wieder sehen.
Die historische Geschichte erzählt eine andere Variante. Die Autorin hat sehr gut recherchiert. Bereits die Leseprobe hat mein großes Interesse für diesen Roman geweckt. Mein Glück bei vorablesen hat mir die Möglichkeit gegeben, diesen außergewöhnlichen Roman zu lesen.

Tag 4: Buchexpedition Rebel Heart von Susan B. Hunt

 

Heute ist Tag 4 der Buchexpedition  Rebel Heart Ragnar und Jaz von Susan B. Hunt. Ich habe heute ein sehr schweres Thema: Pädophilie. Aber ich habe mich dazu entschlossen, einen Artikel zu verfassen, weil mir das Thema persönlich sehr am Herzen liegt. Ich bin Mutter und Oma und hoffe, dass meinen süßen Enkelkindern nie etwas geschieht.

Pädophilie – darunter versteht man die Veranlagung, die eigene Sexualität nur oder überwiegend mit Kindern ausleben zu wollen. Viele Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern finden innerhalb des engeren sozialen Umfelds statt – häufig durch Väter,Stiefväter, Verwandte, Erzieher oder Lehrer. Die Dunkelziffer ist dabei vermutlich hoch.

Pädophile Menschen erreichen sexuelle Befriedigung und Erregung überwiegend oder ausschließlich durch sexuelle Handlungen mit Kindern oder durch Fantasien über solche Handlungen. Die Kinder sind dabei in der Regel noch nicht in der Pubertät oder sie befinden sich in einer frühen Phase der Pubertät.

Je enger die familiäre Bindung zwischen Opfer und Täter ist, desto größer ist oft die Scheu der Opfer, Missbrauchstaten zur Anzeige zu bringen. Daher kommen Fälle innerhalb des familiären Umfelds meist erst sehr viel später zur Anzeige, zum Beispiel, wenn die Kinder aus dem Haus oder erwachsen sind – oder es wird gar keine Anzeige erstattet.

Sexueller Missbrauch an Kindern ist strafbar – dabei spielt es keine Rolle, ob die Taten gewaltfrei ablaufen oder nicht. Nähert sich ein Pädophiler einem Kind an, geschieht dies oft nicht in aggressiver Weise, sondern vielmehr zaghaft und freundlich. Fehlende Aggressivität bedeutet jedoch nicht, dass kein Missbrauch vorliegt. Wendet der Täter Gewalt an, um ein Kind zu sexuellen Handlungen zu zwingen, spricht man von sexueller Misshandlung.

Sexueller Missbrauch ist auch strafbar, wenn das Kind nicht ausdrücklich gegen seinen Willen in sexuelle Handlungen einbezogen wurde – denn Kinder sind aufgrund ihres Entwicklungsstands noch nicht in der Lage, vollständig zu begreifen, was mit ihnen geschieht.

Nicht nur sexueller Missbrauch ist strafbar, sondern auch Kinderpornografie. Die Herstellung, Verbreitung und der Besitz von Kinderpornografie sind in der Bundesrepublik Deutschland verboten. Quelle:(http://www.onmeda.de/sexualitaet/paedophilie.html)

 

Die Opfer

Kinder, die Opfer sexuellen Missbrauchs geworden sind, leiden meist erheblich darunter. Zu möglichen Folgen zählen etwa psychosomatische Beschwerden – zum Beispiel Bauchschmerzen –, aber auch Angst vor Erwachsenen.

 

Gerade, wenn der Täter aus dem Familien- oder Bekanntenkreis stammt, hält der Missbrauch oft jahrelang an und das Kind kann sich dem Geschehen nicht entziehen. Im Erwachsenenalter sind die Opfer fast immer in ihrem körperlichen Erleben beeinträchtigt.

Zunächst einmal gilt in akuten Situationen: Opfer und Täter sollten sofort voneinander getrennt werden. Dies ist vor allem wichtig, wenn der Täter aus der eigenen Familie stammt. Mithilfe einer Psychotherapie kann das Opfer das entstandene Trauma bearbeiten.

Die Dunkelziffer:

In Relation zu den 12 Millionen Kindern, die in Deutschland leben, ist das immer noch eine vergleichsweise winzige Zahl – betroffen wären demnach pro Jahr 0,017 Prozent (Verurteilungen wegen Kindesmißbrauchs) oder 0,126 Prozent (Anzeigen) der Kinder.
Es liegt im Wesen jeder Dunkelziffer, daß es über ihre Größe nur Spekulationen geben kann – beim Thema Pädophilie ist der Dissens besonders auffällig. 1983 vermutete das Bundeskriminalamt, die Dunkelziffer liege sechs- bis achtmal so hoch wie die Zahl der gemeldeten Fälle. Zwei Jahre später verlautbarte das gleiche Amt, die Hell-/Dunkelfeld-Relation betrage nun 1 : 8 bis 1 : 15. Die baden-württembergische Landesregierung hat die Schätzung inzwischen auf 1 : 20 korrigiert. Als Rita Süssmuth noch Bundesgesundheitsministerin war, schätzte ihr Ministerium, es würden in (West-)Deutschland „bis zu 300 000 Kinder im Jahr“ sexuell mißbraucht, das entspräche einer Dunkelziffer von 1 : 200.
In den letzten zehn Jahren haben sich überall Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen gegen den sexuellen Mißbrauch konstituiert. Deren Vermutungen über das Ausmaß dieses heimlichen Verbrechens gehen noch weiter: Die Hälfte aller deutschen Mädchen, heißt es dort, würde sexuell mißbraucht.
Alle diese „Zahlen sind Fiktion“, urteilt die Berliner Pädagogin und Publizistin Katharina Rutschky, die über den Kindesmißbrauch und die „erregte Aufklärung“ ein Buch geschrieben hat. Die gigantischen Schätzungen sollen, meint Frau Rutschky, die Gesellschaft „anfällig machen für eine ganz und gar phantastische Welt, in der die Sexualität der Feind Nummer eins im Leben der Kinder (und Frauen) ist“. Hinter der neu entfachten Debatte über sexuelle Gewalt vermutet Katharina Rutschky radikale Feministinnen.
Der Streit ist nicht zu entscheiden. Den Sexualwissenschaftlern fehlen verläßliche Untersuchungen über Ausmaß und Modus der Liebe mit Kindern; außerdem ist die Zunft traditionell über jedes Thema tief zerstritten. Als sicher kann nur gelten, daß es Pädophilie in vielen Spielarten seit Jahrtausenden gibt.
 liebend gibt der Sterbliche vom Besten.
Bei den Naturvölkern Polynesiens soll es eine „institutionalisierte Päderastie“ gegeben haben, deren Sinn die Zuführung von Sperma gewesen sei. Erst der männliche Samen mache aus dem Knaben einen Krieger, hoffte man.
Von Mythen und Märchen umkränzt sind auch die modernen Begründungen, mit denen ältere Päderasten ihr Tun rechtfertigen. Dem Bremer Soziologieprofessor Rüdiger Lautmann, der über die „Phänomenologie sexueller Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern“ geforscht hat, weil er den „Pädophilen helfen“ will, ist aufgefallen, daß die befragten Männer „das Lebendige an den Kindern hervorheben. Das Unverbildete. Das noch nicht Kanalisierte. Auch das Abenteuerhafte“. Für „echte Pädophile“, meint der Professor, komme „das Sexuelle eigentlich erst in zweiter Linie“. Aber kommen tut es ihnen dann doch.
Für den Frankfurter Sexualwissenschaftler Martin Dannecker ist genau an diesem Punkt die „Grenze zum sexuellen Mißbrauch überschritten“ – wenn nämlich die „von dem Erwachsenen gespürte Lust und sexuelle Erregung in eine sexuelle Aktion transformiert wird“. Es gebe ein allgemein respektiertes „Tabu der Minderjährigkeit“, das besagt, „daß es in sexueller Hinsicht bedeutsame und zu respektierende Differenzen zwischen Kindern und Erwachsenen gibt“.
Das Tabu ist nicht sehr scharf markiert, weil die biologische Reife eines älteren Kindes mit den gesetzlichen Schranken selten nahtlos übereinstimmt. Jede Person unter 14 Jahren gilt als Kind. Die Strafrechtsparagraphen zum „Schutz der sexuellen Selbstbestimmung“ definieren jede sexuelle Handlung an, mit oder vor einem Kind als „sexuellen Mißbrauch“.
„Wenn Kinder also Sexualität untereinander erleben“, klagt das „Handbuch der Sexualität“, „sind sie nach der Definition des Strafrechts zugleich Täter und Opfer.“
Kuriose Folgen sind möglich, zumindest theoretisch: Koitiert ein 13jähriger Junge mit einem 14jährigen Mädchen, so ist der Junge Opfer, das Mädchen Täterin. Ein Jahr später, der Junge ist nun 14 Jahre und damit strafmündig, das Mädchen 15 Jahre und noch innerhalb der weiblichen Schutzaltersgrenze, die es vor dem Koitus bewahren soll, kann der Junge auf Antrag als Täter verfolgt werden, das Mädchen ist dann das Opfer.
Die Neigung der Justiz, solche kindlichen Liebeleien zu bestrafen, ist äußerst gering. Über den seelischen Schaden, der beim frühen Tête-àtête angerichtet wird, gehen die Meinungen der Experten auseinander.
Von den literarischen und künstlerischen Fürsprechern der Pädophilie mal abgesehen, sind sich die medizinischen und psychologischen Sachkenner des sexuellen Mißbrauchs über die negativen Auswirkungen der erwachsenen „Lust am Kind“ durchaus einig. Schwere und Dauer des Schadens sind dabei von vielen Fakten abhängig. Die wichtigsten sind das Alter des Kindes, die Art des Mißbrauchs und seine Häufigkeit sowie die Persönlichkeit des Täters. „Anatomische Puppen“ sollen helfen, die Mißbrauchssituation bei Befragungen und in der Psycho-Praxis nachzustellen.
Die weitaus meisten Täter sind Männer im Alter von 20 bis 50 Jahren. Der „Frühreife“ und der „Lustgreis“ spielen keine große Rolle mehr. Variabel sind die Aktivitäten, sie reichen vom Exhibitionismus bis zur Vergewaltigung, im schlimmsten Fall bis zum Sexualmord.
Exhibitionisten, im Polizeijargon „GeVauZett“ (für „Gliedvorzeiger“) genannt, werden von coolen Berliner Gören schon mal durch den Zuruf „Ist der aber klein!“ demoralisiert. Eine Gefahr des abweichenden Sexualverhaltens liegt darin, daß der Triebgestörte sich nicht immer und für alle Zeiten zuverlässig steuern kann – aus dem Exhibitionisten kann, über Nacht, ein Mörder werden.
Männer, die sich kleinen Mädchen nähern, lassen sich in drei Gruppen einteilen: Jeder dritte ist ein „genuiner“ Pädophiler – er zieht das Kind als Sexualpartnerin auch dann vor, wenn eine attraktive Frau im Bett nebenan liegt. Die zweite Tätergruppe umfaßt die „Nebenstrom“-Pädophilen – die nehmen, was sie kriegen können, bei Gelegenheit auch ein Kind. Für das letzte Drittel der Täter ist das Kind nur ein „Ersatzpartner“ – es fehlt eine erwachsene Frau, oft deshalb, weil der Mann „grenzdebil“ ist, also leicht schwachsinnig.
Die meisten Täter suchen sich ihre Opfer aus dem „sozialen Nahbereich“. Fremde sind in weniger als 20 Prozent die Täter. Bekannte der Familie, Nachbarn, Stiefväter und Freunde der Mutter sind es am häufigsten. Leibliche Väter spielen, entgegen weitverbreiteter Ansicht, eine eher marginale Rolle. Sie nähern sich ihren Töchtern nicht häufiger als deren leibliche Brüder, sofern die mehr als sechs Jahre älter sind.
Der sexuelle Mißbrauch innerhalb der Familie ist, weil er die meiste Aufmerksamkeit erregt, am genauesten erforscht. Zu Recht am gefürchtetsten ist der tyrannische Vater, oft ein sozial randständiger Mann, der trinkt und es notfalls auch mit einem Haustier treiben würde.
Zum Inzest disponiert auch der Rollentausch innerhalb der Familie: Wenn die heranwachsende, patente Tochter die Rolle der kränkelnden oder vital schwachen Mutter übernimmt, einkauft und den Haushalt führt, dann gerät sie womöglich auch im Bett an (Stief-)Vaters Seite.
Oft besteht der primäre Reiz für den Täter in der Kindlichkeit seines Opfers. Die homosexuellen Päderasten verlieren das Interesse an ihrem kindlichen Sexualpartner, sobald der in die Pubertät kommt. Das ist, sagt Sexualwissenschaftler Dannecker, das „vorgegebene Ende“. Das „pädosexuelle Verlangen“ mache sich „auf die Suche nach einem neuen unreifen Objekt“.
Auch aufgeklärte, vor dem „bösen Onkel“ gewarnte Kinder sind den Verführungskünsten der Erwachsenen, vor allem aus dem sozialen Nahraum, oft nicht gewachsen. Viele Täter schaffen Sympathie durch ein bewußt rangordnungsgleich gehaltenes Gespräch wie unter Erwachsenen. Andere gewähren materielle Vergünstigungen – oft reichen schon ein paar (verbotene) Süßigkeiten. Eine erfolgreiche Strategie ist auch die Rolle des Überläufers in das Lager kindlicher Opposition. Wie auch immer, der Lohn ist mindestens ein „Doktorspiel“.
Daß Kinder ein aktives Interesse an der Anatomie erwachsener Männer hätten, ist ein Gerücht. Selbst „Pädo“-Fürsprecher Lautmann muß zugeben, daß „einiges Zureden“ nötig ist, wenn der Kinderfreund „berührt werden möchte“. Lautmann milde: „Sanfte Überredung ist sicher harmlos und mit dem hohen Maß an Verbalisierung notwendig verbunden.“
Die Liebe bleibt meist einseitig. Die Erwachsenen geheimnissen ihre Wunschträume in das schöne, begehrenswerte Sexualobjekt – und manchmal endet, wie in Thomas Manns Novelle vom „Tod in Venedig“, die verbotene Liaison mit dem endgültigen Verlöschen von Trieb und Trott.
Die todernste Gefahr der Pädophilie liegt in dem Risiko eines Mordes am Kind. Das ist, verglichen mit der Häufigkeit des Delikts, ein seltenes Ereignis. 1995 kam in Deutschland ein Kind als Opfer eines Sexualverbrechens zu Tode, 1994 waren es sechs.
Manchmal gerät, wie jetzt in Belgien, dem Täter das eigene Tun völlig außer Kontrolle. Als größter Serienmörder der Geschichte gilt der französische Ritter Gilles de Rais, der zwischen 1426 und 1440 mindestens 140 Kinder auf seine Schlösser verschleppt und dort getötet und zerstückelt haben soll. Ob der Adelsmann die unschuldigen Kinder wirklich „erwürgt und massakriert“ hat, ist immer noch strittig: Der Haudegen war ein Kampfgefährte der fabelhaften Jeanne d“Arc, und vor Gericht stellten ihn deren Feinde, die Engländer. 1992, gut fünfeinhalb Jahrhunderte nach seiner Hinrichtung, sprach ein französisches Gericht den Aristokraten postum frei.
Wie die Relation zwischen Anzeigen und Verurteilungen bei sexuellem Mißbrauch beweist – in Deutschland rund 8 : 1 -, sind die Chancen, als Unschuldiger davonzukommen, bei diesem Delikt besonders groß. Urteile, wie sie während der spektakulären Prozesse von Flachslanden gefällt wurden – von 27 Angeschuldigten wurden 13 verurteilt, zu dreieinhalb bis 14 Jahren Gefängnis -, sind in der deutschen Justizgeschichte die Ausnahme.
Gewöhnlich finden die einschlägigen Prozesse weitgehend unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt, auch zum Schutz der Opfer. Die Täter verteidigen sich meist mit einem Potpourri immer gleicher Argumente: Es sei Liebe gewesen, Aufklärung und Fürsorge; man habe ein Ventil für den Sexualtrieb gebraucht; schuld sei die Mutter; das Kind habe den Erwachsenen verführt.
Diese „Lolita“-Version des sexuellen Mißbrauchs erfreut sich in Literatur, Kunst und Pornofilm vielfältiger Variationen – die sind alle Phantasie. Ein „präpubertäres Mädchen“, erläutert der Kieler Sexualmediziner Hartmut Bosinski, könne manchmal durchaus „kokett“ sein – aber niemals sei dies die bewußte oder unbewußte Aufforderung zum Geschlechtsverkehr.
Bosinski stützt dieses Urteil auf seine eigenen Erfahrungen als Sexualtherapeut und Gutachter. Bisher gebe es auf dem weiten Feld der Pädophilie nur Hypothesen, „einige wären sogar testbar“. So ist die klare Abgrenzung von Sozialisationsdefekten als Ursache sexuellen Mißbrauchs gegenüber den möglichen biologischen Faktoren bisher nicht vorgenommen worden, obwohl jeder dritte Täter frühkindliche Hirnschäden erlitten hat, die ihn später womöglich in das Desaster treiben. Doch verläßliche Daten fehlen.
In der Fachzeitschrift Psychologie heute werden dem Leser zwar die „Strukturen männlicher Sozialisation und potentieller Täterschaft“ bezüglich des „sexuellen Mißbrauchs an Mädchen und Frauen“ erläutert, doch obsiegt hierbei Ansicht über Einsicht: Die Aufklärung von Jungen suggeriere – trotz aller Lehrerinnen? – noch immer „die Selbstverständlichkeit aggressiven männlichen Sexualverhaltens“, sie vermittle eine „jederzeitige Verfügbarkeit von Frauen als Objekte“. In gerichtlichen Verfahren fänden die „Folgen der Tat beim Opfer“ – trotz der Gutachterinnen? – kaum Beachtung. Ganz generell habe das „patriarchale Männlichkeitsbild der Gesellschaft“ diese „fatalen Auswirkungen“ und müsse deshalb weg.
Solche Radikalkur hat wenig Aussicht auf Verwirklichung. Der Kieler Sexualmediziner Reinhard Wille hat schon vor einem Jahrzehnt am Zeithorizont hoffnungsvolle Zeichen erkannt, die sich seither vermehrt haben und von spektakulären Ereignissen wie in Belgien oder in Flachslanden nur vorübergehend verdunkelt werden: Der Professor registriert einen seit Jahrzehnten andauernden Rückgang der deutschen Sexualkriminalität, in 30 Jahren um zwei Drittel.
Dieser Rückgang habe zeitgleich mit der „sexuellen Revolution“ Anfang der sechziger Jahre eingesetzt, lange vor allen Strafrechtsreformen. Vom „Tabu-Umsturz“ profitierten vor allem die „konkurrenzschwachen Jungtäter mit ihren pädophilen Ersatzhandlungen“ und die „Alterstäter mit ihrer spezifischen Libido-Potenz-Diskrepanz“, deren einschlägige Delinquenz mittlerweile auf ein Siebentel gesunken ist.
So war die „sexuelle Revolution“ auf lange Sicht für alle wohltätig. Initiiert von der Jugend der Welt, half sie sogar ihren Verderbern.
* „Jupiter und Ganymed“, Fresko aus dem 18. Jahrhundert. Quelle: (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9085624.html)

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Meine Gewinnspielfrage: Wie heißt der gegnerischische Motorrad Club?
DER SPIEGEL 35/1996
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Fated Shadow Die Jagd von Kim Rylee Tag 2

Fated Shadow: Die Jagd

Gestern hat uns Nadja von Bookwormdreamers das Buch vorgestellt.

Heute ist Tag 2 der Expedition von Fated Shadow, Die Jagd von Kim Rylee. Mir ist beim Lesen der Name Plantagenet aufgefallen. Das hat meine Neugier geweckt. Ich hoffe es gefällt Euch, was ich dazu im Netz gefunden habe.

Graf Gottfried V. „Plantagenet“ von Anjou, der Namensgeber der Dynastie.

Als Namensgeber und eigentlicher Stammvater des Hauses Plantagenet gilt Graf Gottfried V. von Anjou († 1151), dem bereits zu Lebzeiten von Chronisten der Beiname „Plantagenet“ zugeschrieben wurde. Dieser geht wohl auf die Angewohnheit des Grafen zurück, einen Ginsterzweig (lat.: planta genista; frz.: plante genêt) als Helmzier zu tragen. Möglich ist allerdings auch, dass sich der Beiname, der erst im 15. Jahrhundert aufkam, davon ableitet, dass Gottfried zum Sichtschutz bei der Jagd Ginsterbüsche auf seinen Ländereien angepflanzt hat.[2]

Mit Graf Gottfried Plantagenet setzte der Aufstieg seiner Familie zur führenden Dynastie in Frankreich neben den Kapetingern ein, deren Vasall sie formell war. Durch seine Ehe mit der Erbin des anglo-normannischen Reichs, der „Kaiserin“ Matilda, sicherten sich die Angeviner einen Anspruch auf das Herzogtum Normandie und das Königreich England, den sie allerdings erst in einem Erbfolgekrieg (The Anarchy) gegen das Haus Blois durchsetzen mussten. Gottfried Plantagenet eroberte 1144 die Normandie, und sein Sohn konnte nach einer vertraglichen Einigung mit König Stephan im Jahr 1154 schließlich den englischen Thron als König Heinrich II. Kurzmantel besteigen, den seine Nachkommen ununterbrochen bis 1485 inne hielten.

Der Name „Plantagenet“ wurde im ganzen Hochmittelalter bis in das Spätmittelalter hinein einzig in Bezug auf Gottfried V. von Anjou angewandt und nicht auf die von ihm abstammende Familie. Erst während des Rosenkriegs (1455–1484), als die angevinischen Seitenlinien Lancaster und York um die Krone Englands kämpften, wurde dieser Name zur Festigung von Herrschaftsansprüchen hervorgezogen. Duke Richard of York († 1460), das Oberhaupt des Hauses York, nahm 1448 den Namen Plantagenet an, um seinen Thronanspruch gegen das regierende Haus Lancaster zu untermauern. Seitdem setzte sich dieser Name in der Geschichtsliteratur nachwirkend für die gesamte königliche Dynastie ab König Heinrich II. durch. (Quelle:https://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Plantagenet) 

Morgen geht es bei Katrin weiter, die einen Protagonisten zu Gast auf ihrem Blog hat.

Es gibt auch etwas zu gewinnen. Jeden Tag könnt Ihr ein Los sammeln wenn Ihr die Tagesfrage beantwortet: Ist Euch der Name Plantagenet bekannt?

Teilnahmebedingungen:

Seid über 18 Jahre alt oder habt die Erlaubnis eurer Eltern. Nach Ablauf des Gewinnspiels können wir euch im Falle des Gewinns eine Emailsenden. Hierfür müsst ihr uns eure E-Mail-Adresse hinterlassen. Wir übernehmen keine Haftung und es gibt keinen Ersatz falls das Paket verloren geht. Der Gewinn wird nicht bar ausgezahlt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Das Gewinnspiel endet am 11.11.2016 23:59 Uhr. Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt schnellstmöglich.

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Hier die Übersicht zu unserer Expedition:

Montag, 7. November:  Buchvorstellung bei Nadja

Dienstag. 8. November: Was ist Plantagenets bei mir

Mittwoch, 9. November: Protagonisten bei Katrin von Katrins Lesewelt

Donnerstag, 10. November: Gefallene Engel bei Dagmar von WillisWelt

Freitag, 11. November: Das Interview mit Kim Rylee bei Jeanette von Eine Bücherwelt

 

Rezension zu Blutföhre von Monika Pfundmeier

Das Buch handelt vom jungen Grafen Ulrich von Mehring. Ulrich von Mehring ist ein Vasall von Herzog Ludwig von Bayern. Ulrich von Mehring wird von seinen Untertanen sehr geschätzt, denn er ist sehr gerecht. Der junge Vasall hat gerade seine Frau verloren und Ludwig möchte ihn so schnell wie möglich mit Agnes von Hardenberg vermählen. Aber Graf Ulrich möchte nicht so schnell wieder heiraten. Agnes von Hardenberg ist eine sehr willensstarke junge Dame, die lieber in den Ställen wie am Herd Zuhause ist. Ulrichs Untertanen werden auf dem Weg um ihr Pachtzins zu leisten, überfallen und ermordet. Ein Raubritter ist unterwegs und in der Bevölkerung geht die Angst um. Die Bauern glauben es könnte ein Graf oder Herzog sein. Ein Überfallener überlebt um Ulrich eine Nachricht zu überbringen, dass er sich nicht zu sicher sein soll. Ulrich reitet sehr schnell zu seinem Lehnsherren und bittet nachdrücklich um Verstärkung, damit seine Braut sicher reisen kann. Erst ist Ludwig nicht sehr begeistert doch dann gibt er seinem Vasal nach und unterstützt ihn mit 18 Männer. Davon weiß Agnes von Hardenberg nichts. Die junge Dame bereitet sich mit ihren Eltern, Brüdern, Tante und Kusine vor, auf die lange Reise nach dem Schloss von Herzog Ludwig von Bayern aus dem Hause Wittelsbach. Aber auch der Raubritter macht sich auf dem Weg um Agnes von Hardenberg für sich zu gewinnen. Der Raubritter ist kein Unbekannter in der Gegend. Durch eine Lüge, bei der eine Unschuldige starb, wurde der damalige Hofmarschall verbannt und bis auf seinen Titel alles genommen und an den Grafen Wulf von Mehring, dem Vater, des jungen Grafen überantwortet. Aber der Sohn des Hofmarschalls glaubt da nicht dran und denkt es ist alles eine Intrige des Grafen von Mehring gewesen. So soll der Sohn für die ,,Taten“ des Vaters büßen…

Agnes von Hardenberg sieht ihren zukünftigen Ehemann auf einer Gesellschaft der Eltern und es ist Liebe auf den ersten Blick. Auch Ulrich spührt das er sich in Agnes sofort verliebt hat. Doch der Raubritter bringt auch im Hause Wittelsbach sehr viel Unruhe. Der junge Mann schafft es, Agnes mit einer Finte, von den Tischen in die Ställe zu bringen. Ulrich rettet seine junge Braut. Während das Paar schläft, werden zwei weitere Personen ermordet.

Die Sage der Blutföhre beinhaltet, dass sie nur wächst, wenn ein Unschuldiger getötet wird.

Ich habe mit der Autorin auf der Buchmesse gesprochen und ihr meine Meinung zu ihrem Debüt gesagt. Obwohl das Buch sehr schön geschrieben ist, war es mir teilweise zu langatmig formoliert. Ich finde einige Kapitel hätten etwas gestrafft werden können. Ich danke Monika Pfundmeier für das mir überlassene Exemplar.

Gewinner der Tour für Fairy – das Band der Magie – Liane Mars

fahrplan_fairyWährend der Tour gab es immer wieder die Möglichkeit ein Los zu bekommen:

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Ja so schnell vergeht die Zeit und die Blogtour von Liane Mars und ihrem Buch Fairy – Das Band der Magie – ist beendet. Es ist ausgelost worden und ich gebe die Gewinner bekannt:

Platz 1: ( Taschenbuch nach Wahl) Jenny Siebenthaler

Platz 2:( ebook nach Wahl) Hauntedcupcake

Platz 3: ( Goodie-Paket)Tiffy 2000

Herzlichen Glückwunsch unseren Gewinnern. Alle die nicht gewonnen haben, nicht traurig sein. Es gibt bestimmt bald wieder eine Tour. Bitte sendet Eure Daten an: lianes.buchgefluester@gmail.com

Rezension zu Unter einem Dach von Anneke Mohn

 

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag; Auflage: 1 (22. Juli 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499271974
  • ISBN-13: 978-3499271977

Eine sehr turbulente Zeit einer Patchwork-Familie!

Matti hat es weit gebracht: Zwei Frauen, eine Ehe und drei Kinder! Jetzt kommt noch Dana dazu.

Wobei der älteste Sohn Tim dem Vater gerade mitgeteilt hat, dass dieser Opa wird. Matti lacht und sagt ihm ungefähr ,, sag das Deiner Mutter, die wird sich freuen“. Tim’s Mutter ist Jill, eine Freidenkerin. Selbst als Tim noch ein Kind war, hat sich die Mutter nicht in ein ,,Korsett“ zwängen lassen. Jill hat immer getan, wozu sie gerade Freude hatte. Maren, Matti’s noch Ehefrau ist das ganze Gegenteil von Jill. Matti und Maren haben zwei Töchter von 7 und 12 Jahren. Die Mutter ist eine Helikopter-Mutter! Mir zu über vorsichtig! Maren hofft, das Matti wieder zu ihr zurück kehrt. Aber Matti hat Dana kennen und lieben gelernt. Monatelang hat sich Matti vor der Aussprache mit Maren gedrückt. Doch auf einmal ist Matti bereit, allen von seinem neuen Glück zu erzählen. Dana liegt vom Alter zwischen Maren und Jill. Die junge Frau hat eine Professur an der Universität und sucht jedesmal die Flucht, wenn es für sie zu eng in der Beziehung wird. Matti hat Dana von seiner Vergangenheit erzählt. Doch jetzt kommt sein, wie Matti findet, genialer Plan.

Matti sucht ein Haus für seine gesamte Patchwork-Familie. Alle drei Frauen, Jana, Maren und Dana zusammen in einem Haus? Kann das wirklich gut gehen? Matti hat sich immer eine Großfamilie gewünscht. Durch Umstände, die ich hier nicht verrate, kommt es zu einer sehr ungewöhnlichen Situation. Tim und Hannah sind sehr glücklich, doch das sieht nicht jeder in der Familie so !Das Haus liegt in Sasel, einem sehr eletären Stadtteil von Hamburg.

Ich gebe gerne eine volle Leseempfehlung! Ich danke dem Rowohlt Verlag für das mir zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar. Anneke Mohn kenne ich aus ,,Apfelrosenzeit“. Die Plätze des Roman’s sind sehr gut beschrieben. Ich hatte das Gefühl, ich kenne die gesamte Familie. Anneke‘ s Stil gefällt mir sehr gut. Sie versteht es mit einer Leichtigkeit auch prekären Situationen was positives zu geben.

 

Fairy das Band der Magie von Liane Mars Tag 1

aeri_das_band_der_magie_teil_1Die Geschichte von Aeri wird so beschrieben, als würde sie es selbst erzählen. Aeri ist jetzt 17 Jahre alt. Vor gut 10 Jahren hat ihre Großmutter in eine einsame Waldhütte gebracht. Die Großmutter hat ihrer Enkelin das Jagen, das Sprechen und das Rechnen beigebracht. Vom Schreiben hat die alte Frau nichts gehalten. Ungefähr mit den Worten:,, Jetzt kannst Du Dich selbst versorgen“ hat die alte Frau das Kind allein im Wald gelassen. Doch Aeri ist eine sehr gesellige Person. Bei einem Jagdausflug schießt sie einen Wolf an, doch der verwundet wie er ist, rettet dem Mädchen das Leben, indem er einen Usurpator, einen Bären, tötet. Voller Schuldgefühle pflegt das Mädchen den Wolf gesund. Dabei spürt Aeri, das der Wolf ein Geheimnis hat. Durch einen Besuch von einigen Reitern erfährt Aeri das Geheimnis von Keenan dem Wolf und was sie selbst für ein Wesen ist auch. In einer Nebenhandlung lernen wir Tristan, Brahn. Meeha die Waldgöttin und Liah kennen. Doch welche Bedeutung diese Namen noch bekommen, erfahren wir in Teil 1 nicht mehr.

Der Teil ist so spannend, witzig und interessant geschrieben von der Autorin, das der Leser hofft es geht bald weiter.

liah_teil_2In diesem Band lernen wir Liah besser kennen. Tristan ist gestorben. Liah ist durch den Tod aus der Bahn geworfen. Ein Umstand der sich auch in ihrem Wesen bemerkbar macht. Doch Liah ist auch eine Kämpferin. So beschließt Liah zur Seelenwanderin zu gehen und um die Seele ihres toten Freundes zu bitten. Aber Liah macht sich auch Sorgen um Aeri. Aeri ist hochschwanger von Keenan. Für Liah gefühlte 2 Jahre! Liah hat Angst um Aeri, doch einen Kaiserschnitt lehnt die Freundin ab. Aeri möchte ihr Kind ganz normal auf die Welt bringen. Obwohl Liah sich sehr sorgt um Aeri steht für sie auch ihre Reise zur Seelenwanderin fest. Aber Liah hat nicht mit der sehr hartnäckigen Waldgöttin Meeha gerechnet. Die kleine wandelbare Göttin hängt sich an Liah fest an ihre Fersen. Auch Meeha hat Angst um Aeri und das Baby. So hofft die Waldgöttin, dass Liah rechtzeitig zur Geburt zurück ist. In Erinnerungsblasen erfährt der Leser von der Liebesgeschichte von Liah und Tristan. Eine Geschichte die sehr schön ist aber traurig endet. Doch wie die Geschichte aus geht wird jetzt nicht verraten.

Der dritte Teil Fairy – Das Band der Magie – wird morgen vorgestellt bei Nadja

Hier ist unser Gewinnspiel:

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Es kann jeden Tag ein Los gewonnen werden.  Meine heutige Frage: Wie heißt die kleine Waldgöttin?

Teilnahmebedingungen:
Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
Das Gewinnspiel endet am 16.10.2016 um 23:59 Uhr. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich im Gewinnfall bereit, öffentlich namentlich am Ende der Blogtour genannt zu werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Barauszahlung des Gewinnes möglich.
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung mit Facebook und wird nicht von Facebook organisiert.

Hier der gesamte Blogtour-Plan:

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Blogtour Tiranorg von Judith M. Brivulet Tag 3

banner-tiramorgMein heutiges Thema: Wie das Buch zu seinem Cover kam? Ich habe dafür der Designerin Juliane Schneeweiß einige Fragen gestellt. Seid gespannt was ich für schöne Antworten erhalten habe.

Sannysbuchwelten: Was war Dir am Cover wichtig?
Juliane Schneeweiss: Dass es dem Buch, seiner starken Protagonistin und der Stimmung gerecht wird. Jeder Leser sollte sofort abgeholt werden und sich auf viele Stunden Lesezeit in einer fantastischen Welt freuen.
Sannysbuchwelten: Wie bist Du auf die Farben gekommen?
Juliane Schneeweiss: Es ging mir darum sowohl weibliche Farben (für die Protagonistin) zu verwenden, damit man sofort sieht, dass es um eine starke Frau geht, als auch die düstere kriegerische Stimmung aufzugreifen. Deswegen die Farben Schwarz, Grau und Lila.
Sannysbuchwelten: Welche Figur hat Dich inspiriert für die Schwertmeisterin?
Juliane Schneeweiss: Ich habe eine ganze Weile nach passenden Models gesucht. Glücklicherweise bekam ich von der Autorin Hilfe und so hatten wir schnell die perfekte Schwertmeisterin gefunden!
Sannysbuchwelten: Durch was bist Du auf den Schriftzug auf dem Cover gekommen? 
Juliane Schneeweiss: Die Schrift sollte wie glühendes Metall aussehen, da es um eine Kriegerin geht. Sie sollte natürlich nach Fantasy und Altertum aussehen. Die Farbe bildet noch dazu einen Komplementärkontrast zur restlichen Farbgestaltung, was wiederum für ein harmonisches Bild sorgt und auch in klein noch zu lesen ist.
Sannysbuchwelten: Das Schwert erinnert mich an die Artus Saga. War das beabsichtigt?
Juliane Schneeweiss: *lacht* Nein, das war es nicht. Aber jetzt wo du es sagst erinnert mich die Pose auch ein wenig daran. Aber das ist definitiv nichts Schlechtes 😉
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Meine heutige Frage: Wie hieß das berühmte Schwert aus der Artus-Saga?
Je öfter ihr unsere Fragen beantwortet, umso mehr Lose könnt ihr sammeln und habt dann höhere Chancen.
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Eine wahre Geschichte aus dem 2. Weltkrieg, Ernst Lossa!

Nebel im August - Filmbuch von [Domes, Robert]

Am gestrigen Abend haben mein Mann und ich die Premiere von ,,Nebel im August“ im Kino gesehen. Das Buch ist bereits 2008 auf dem Markt erschienen. Acht Jahre später die Verfilmung. Der Film handelt von Kindern, die aus unterschiedlichen Gründen, in eine Nervenheilanstalt, gekommen sind. Manche wurden wieder von den Eltern abgeholt, doch viele blieben dort. Ernst ist ein aufgeschlossener Junge, der sofort merkt, „hier bin ich falsch“. Doch da sein Vater, ein fahrender Händler ist, kann er seinen Sohn nicht aus der Anstalt, abholen. Die Kinder hatten unterschiedliche Gebrechen, Elepsie, gelähmt u. v. m. Nur Ernst war gesund. Der Film fängt sehr ruhig an. ,,Nebel im August“ erhält eine Eigendynamik, der sich kein Besucher entziehen kann. In der Nervenheilanstalt ist eine katholische Schwester, die mit den Machenschaften des Anstaltsleiter gar nicht einverstanden ist. Der Film dauert 120 Minuten, doch ich habe nicht eine Minute vor Langeweile auf die Uhr geschaut, da immer wieder etwas Neues in dem Film geschieht. Brisant wird es erst, als der Leiter, eine Möglichkeit findet, wie die ,,Kranken Geschöpfe“ trotz Nahrung langsam verhungern. Es sind sehr viele Frauen nach dem Film weinend aus dem Kino gegangen. Auch ich habe noch sehr lange Zuhause kein Auge zu gemacht, so sehr ist mir der Film unter die Haut gegangen. 

Diese Geschichte war auch Bestandteil der Nürnberger Prozesse 1948. Die Grausamkeit des 2. Weltkrieg ist sehr eindringlich beschrieben. Ich werde mit Sicherheit das Buch NICHT lesen! Ich denke, das Buch ist noch detailierter beschrieben und das kann ich mit meinem gesundheitlichen Problemen nicht vereinbaren.

Ich danke dem Verlag cbj und cbt Verlag aus der Verlagsgruppe Random House für die Einladung zu diesem sehr besonderen Film.

 

 

Blogparade Ich finde mich mörderisch gut Liebe vertagen, Mörder jagen von Vera Nentwich

Ich mache das erste Mal bei einer Blogparade von ,,mainwunder“mit. Ich wußte nicht wirklich, worauf ich mich jetzt wieder eingelassen habe. Doch ich habe es nicht bereut. Vera Nentwich hat einen Krimi verfasst, der sehr viel Leichtigkeit beinhaltet. Dabei sind die Themen sehr vielfältig. Über einige Themen wird sehr viel auch in den Medien berichtet. Biene, die Hauptperson, versucht sich als Detektivin, da sie arbeitslos geworden ist, warum? Das steht in Band 1 der Reihe:,,Tote Models nerven nur!“. In dem Buch geht es um einen Polizisten, der auch Bienes bester Freund ist, der unter Mordverdacht gerät. Das kann Biene nicht glauben! So das die junge Frau kurzfristig ihren Besuch in Paris, der Stadt der Liebe, abbricht. Aber Biene ist auch sehr willensstark, wenn es um ihren Freund geht, und ermittelt auf eigene Faust. Das gefällt ihrer Oma, bei der sie lebt, gar nicht.

Warum ich mich mörderisch gut finde?

  • Ich bin ein sehr ehrlicher Mensch. Ist das jetzt eine Stärke oder Schwäche?
  • Mir stehen Freunde und Familie zur Seite.
  • Biene, hat ein Minderwertigkeitsproblem. Das hatte ich auch in meiner Jugend.
  • Mein Mann war meine Rettung. Seit dieser Zeit habe ich einen sehr starken Partner an meiner Seite, der in jeder Situation hinter mir steht.
  • Meine Hürde war meine Mutter. Sie hat dafür gesorgt, dass ich die Minderwertigkeitskomplexe hatte.
  • In meiner Kindheit war es mein verstorbener Opa, der mir ein bisschen Sonnenschein ins Leben brachte.

In diesem Artikel bin ich sehr offen. Ich habe gelernt, dass ich vieles in meinem Leben so annehmen muss, wie es ist! Ich bin seit 10 Jahren an Fibromyalgie erkrankt. Das ist oft hart, weil ich mein Leben immer wieder neu organisieren muss. Meine Schmerzen zeichnen meinen Tagesablauf auf. Ich verstehe sehr wohl, das Frank nicht jeden sagt, was wirklich mit ihm los ist. In diesem leichten Krimi hat jeder Protagonist sein Päckchen zu tragen. Ich habe herzlich gelacht, wie Biene, voll ins Fettnäpfchen getreten ist. Eine Situation die ich von mir selbst sehr gut kenne.

Vielen Dank an ,,mainwunder“ und die Autorin Vera Nentwich das ich an der Blogparade teilnehmen konnte. Es hat sehr viel Spaß gemacht, den Krimi zu lesen.