Rezension zu Der schwimmende Blumenladen in Amsterdam von Anabel French

      Der Beginn einer neuen Reihe über Neuanfänge in den Niederlanden, Italien und Dänemark. 

Alle Protagonistinnen kommen aus England und versuchen durch einen Umzug einen Neuanfang zu wagen.

Im ersten Buch geht es um Rosie Harper. Die Engländerin hat schon viele unterschiedliche Jobs gemacht, aber die trockene Martiere in einem Büro sagt ihr gar nicht zu.

Da wird Rosi auf den schwimmenden Blumenmarkt in Amsterdam aufmerksam. Rosies Leidenschaft gehören den Blumen und Pflanzen, ein Erbteil ihrer, viel zu früh, verstorbenen Mutter. Obwohl Rosies Schwester erst skeptisch ist, ob das eine gute Entscheidung ist, lässt sich die junge Frau von ihren Plänen nicht abbringen.

Auch in Amsterdam ist der Anfang nicht leicht und selbst Rosie glaubt an ihre Grenzen zu stossen, doch mit ihrer positiven Einstellung findet sie Wege, nicht nur für sich, sondern macht auch ihren Menschen in ihrer Umgebung, Mut, was zu wagen.

Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und kann die weiteren Teile gar nicht erwarten. Im zweiten Buch wird es nach Italien, Venedig, gehen und im vorerst, letzten Teil dann nach Dänemark. Alle Geschichten erzählen von ungewöhnlichen Ideen, obwohl den Blumenmarkt der so genannte ,,Bloemenmarkt“ in Amsterdam an den Grachten, gibt es wirklich!

Rezension zu Die Magnolientochter von Tessa Collins

      Das Cover fügt sich harmonisch in die Blumentöchter ein. 

Magnolia ist mit einer sehr depressiven Mutter und ihrem wechselhaften Verhalten aufgewachsen. Zusammen mit ihrem Vater haben sie immer versucht der Mutter ein Halt zu sein.

Jetzt ist ihre Oma Rose vor ein paar Monaten verstorben und wieder findet sich in der Hinterlassenschaft ein Hinweis auf die Geschichte zu Maia, Magnolias Mutter.

Nachdem Maia erneut ihrer Familie viel Kummer bereitet hat, ist Magnolia auf dem Weg nach Neuseeland, um endlich den Ursprung dazu zu suchen.

Magnolia unterstützt in Neuseeland auch mit ihrer Leidenschaft für den Umweltschutz die dortigen Mitarbeiter. Dabei merkt die Engländerin, das sie in Neuseeland viel aktiver und weiter mit dieser Thematik sind.

Magnolia stößt auf einige Probleme bei der Suche ihrer Mutter zu helfen, doch dann findet sie einen Hinweis, der alles verändern könnte.

Ich liebe die Blumentöchter sehr und auch die weiteren Bücher der Autorin. Es ist eine spannende Reise in eine sehr unbekannte Welt für mich und ich freue mich bereits auf den Abschluss ,,die Rosentochter“, denn da erfahren wir auch einiges über Roses Vergangenheit. Ich empfehle das Buch allen die nicht nur eine Liebesgeschichte sondern auch sich über die Vielfalt der Natur und Tiere anderer Länder, begeistern können.

Rezension zu Die weisse Nacht von Anne Stern

      Die Geschichte beginnt Ende 1946,, kurz vor Weihnachten in Berlin.

Bei einer ihrer Streifzüge nach Motiven, die sich verkaufen lassen könnten, findet die junge Fotografin Lou Faber eine Leiche hinter verschneiten Mauern. Sie spürt sofort, dass es was Besonderes mit dieser Leiche auf sich hat. Denn, soviel sei verraten, es wird nicht die einzige bleiben.

Kriminalkommissar König weiss noch nicht wie er es deuten soll. Erfrorene Menschen im 2 Winter nach dem 2. Weltkrieg, sind nichts besonderes. Doch die Fotografin gibt nicht auf und so lässt er diel Leiche von der Gerichtsmedizin untersuchen. Die junge Lou Faber hat Recht, es ist etwas anders, wie sonst die erfrorenen Leichen in Berlin.

In diesem neuen Krimi kurz nach Kriegsende liegt Spannung, Vergangenheit, Schuld und Gegenwart nah beieinander. Es ist der Start zu einer neuen Serie von Anne Stern, die bereits mit ihrer ,,Fräulein Gold“ Serie viele Fans erreichen konnte. Doch entgegen ,,Fräulein Gold“ geht es hier in die Nachkriegsjahre.