Seaside Sisters Elsas Wirbelwindherz. Von Mia Andersen

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      In diesem Teil geht es um Elsa,der Zwillingsschwester von Lene. 

Elsa liebt die Kälte, ist eine Leseratte und kann fantastisch zeichnen

Sie lässt einen großen Teil ihres Taschengeld bei Frau Hansen in der ,, Bücherkiste“ , doch leider ist das Geschäft nicht mehr rentabel. Da erfahren die vier Freundinnen das das Geschäft schließen muss. Es gibt ein kaputtes Dach zu richten welches Frau Hansens Finanzen übersteigt.

Doch Elsa und ihre Freundinnen überlegen wie sie den Buchladen retten können.

Elsa, Lene, Frida und Amba sind nicht die Einzigen die den Buchladen helfen möchten.

Ausserdem kribbelt es diesmal bei Elsa, sie hat sich in einen Jungen verliebt, dabei kennt sie am Anfang nicht einmal seinen Namen.

Mir hat auch dieses Buch sehr gefallen, besonders da die Liebesgeschichte von Elsa und Valentin im Hintergrund sind und die aktuelle Situation mit dem Laden Sterben im Vordergrund steht.

Ich bin gespannt was Frida im nächsten Frühjahr erleben wird und welches Thema da zusätzlich angesprochen wird.

Seaside Sisters 1 Lenes Inselsommer von Mia Andersen

      Lene, Elsa und Amba sind schon lange Freundinnen. Lenes und Elsas Eltern haben eine Pension. Da kommen zwei Gäste, Frida und ihre Mutter, die länger bleiben werden, wie alle erst denken. 

Frida freundet sich erst mit Amba und Elsa an, denn Lene denkt sie hätte eine Konkurrentin bei ihrem Schwarm Max, einen Jungen aus ihrer Klasse. So ist der Start zwischen Frida und Lene etwas holprig.

Das Buch ist der erste Teil einer Reihe um vier Mädchen, die ihre Liebe für unterschiedliche Jahreszeiten haben. Wir beginnen mit dem Sommer, der für Lene die schönste Jahreszeit ist. Lene liebt die Wellen und ihre Insel auf der sie wohnt. Doch in diesem Mädchenbuch werden auch ernste Themen mit angeschnitten, wie das richtige Verhalten bei gestrandeten Heulern. Nora, die Schwester von Max ist im Sommer Rangerin und immer wieder erlebt sie wie sich Leute falsch verhalten. Darüber ärgert sich auch Lene sehr.

Der nächste Teil kommt bereits Ende August und wir erfahren wie Elsa den Winter findet.

Rezension zu Sturmland von Miriam Georg

      Der Buchdeckel zeigt uns sofort es geht um das 19. Jahrhundert am Wasser. 

Cora ist eine Reederstochter aus Hamburg und lebt unter falschen Namen als Lehrerin auf Norderney. Hier hat Cora eine Schülerin, die unter Schwäche leidet und von ihrem Vater, mit Cora zusammen einen längeren Aufenthalt gestalten wird.

Doch bereits der erste Ausflug mit dem Boot gerät fast zu einer Katastrophe worauf der Vater ihrer Schülerin den Einheimischen Onnen engagiert, auf Beide ein Auge zu haben. Das gefällt dem jungen Mann gar nicht, aber er braucht das Geld.

Denn auch Onnen hat ein Geheimnis welches auf Borkum ist, von da kommt Onnen her und er sagt bereits eingangs zum Vater von Coras Schülerin, dass er immer wieder eine gewisse Zeit für sich braucht. Diese gewährt Emmis Vater Onnen auch.

Erst nach und nach wird dem Leser verständlich, warum Cora aus ihrem Elternhaus geflohen ist, denn es hat Ereignisse gegeben, die die junge Frau sehr zum Nachdenken gebracht haben.

Natürlich wird die Spannung bis zum Schluss hoch gehalten und mit einem offenen Ende, da es im Oktober mit der Geschichte weiter gehen wird.

Blutbuße von Viveca Sten

      Wie auch in den Teilen davor, sieht man ein einsames Haus und schneebehangene Tannen, Einsamkeit!

Hanna Ahlander und ihr Partner Daniel Lindskog sollen den Tod einer Immobilienentwicklerin aufdecken. Dabei wurde die Tote diesmal so sehr verunstaltet, dass selbst hart gesottene Polizisisten es schwer haben, die Leiche zu betrachten.

Doch warum ist Charlotte Wretlind getötet wurden? Ist es wirklich nur die Wut einiger Personen, die mit ihrem geplanten Bauprojekt nicht einverstanden sind oder gibt es einen anderen Grund, für den Mord?

Bereits der Titel des Buches gibt vor, dass es sich um eine Sühne handeln muss. Doch warum muss Charlotte sühnen? Was für Taten hat sie verbrochen?

Ich habe lange nicht mehr einen so spannenden Krimi gelesen. Dabei erhalten wir Leser auch einige Einblicke in verschiedene Protagonisten. Viveca Sten ist hier eine Meisterin, die mit kurzen Kapiteln einen in den Krimi hinein zieht, als wäre man selbst als Zuschauer dabei.

Ich liebe die Krimis von Viveca Sten seid dem ersten Buch der Mittsommer Krimis. Hier sind wir mit der Schriftstellerin im Polarkreis, hoch im Norden von Schweden. Ich kann es kaum erwarten, wann der nächste Polarkreis Krimi erscheinen wird. Dabei ist das Buch gerade erst im Handel erschienen.

Die Wildblütentochter von Tessa Collins

      Soley ist eine sehr erfolgreiche Musikerin.  Doch sie merkt, dass sie sich verändert hat. Die Musik ist nicht mehr so wichtig in ihrem Leben geworden.

Durch einen Zufall wird auf Blooming Hall ein Bild gefunden, welches Soley sehr ähnelt. Soley macht sich auf die Suche und fliegt nach Island, um mehr über ihrer Wurzeln zu erfahren. Soleys Vater will seine Tochter davon abhalten, doch diese hat ihren eigenen Kopf.

Ich gebe zu, ich habe mich sehr über die Geschichte der zweiten Kusine gefreut und die vielen Ausflüge in die isländische Natur genossen. Doch ungefähr zur Hälfte des Buches habe ich gewusst, wie es enden wird, dabei habe ich die Geschichte vorher nicht gekannt.

Ich freue mich wenn es mit Lali im nächsten Sommer weiter gehen wird. Tessa Collins hat eine wirklich zauberhafte Schreibweise. In einem anderen Kontext kenne ich Soley, als Sonne und Wärme, und genau dieses Gefühl habe ich beim Lesen gehabt.

Im Nordwind von Miriam Georg

Das Cover zeigt sofort, hier handelt es sich um eine historische Geschichte. Wie Alice da im Wind steht, lässt mich sofort an den Hamburger Hafen denken.

Wie dicht Arm und Reich leben zeigt uns diese Geschichte. Kurz vor dem 1. Weltkrieg leben die Arbeiter auf der Uhlenhorst und die bessere Gesellschaft in Harvestehude Seite an Seite. Doch es gibt große Unterschiede zu den Begüterten, die die Alster vor der Tür haben und sorgenfrei leben können.

Hier treffen wir auf der Uhlenhorst die Arbeiterin Alice, die sich auch einmal ein besseres Leben vorgestellt hat. Aber die Realität sieht anders aus, sie muss sich gegen einen gewalttätigen Mann zur Wehr setzen um Rosa ihre Tochter, vor den Wutausbrüchen des Vaters zu schützen. Henk ist eifersüchtig ohne Grund. Er glaubt seiner Frau nicht, dass diese nur zur Arbeit geht. Nach einem schweren Arbeitstag, hört seine Frau schon wie er polternd die Treppe rauf kommt. Sofort erhält Alice Unterstützung von ihrer Nachbarin.

Alice sieht keinen anderen Ausweg, als sich scheiden zu lassen. Der Rechtsanwalt macht der Frau wenig Hoffnung. Doch Alice ist zu allem Bereit um ihrer Tochter ein besseres Leben zu ermöglichen.

Das ist der 1. Teil der Dilogie um Alice und dem Rechtsanwalt John Reeven. Ich freue mich, denn bereits im Oktober geht es weiter.

Die Blumentöchter von Tessa Collins

Das Cover ist wirklich besonders gestaltet. Der Blütenschnitt ist ein besonderer Bonus dieser Buch Serie.

Dahlia ist bei ihren Großeltern aufgewachsen. Ihre Mutter ist bei der Geburt gestorben und ihr Vater hat kein Interesse an ihr gezeigt. Doch ist das auch die Wahrheit?

Dahlias Oma verstirbt und hinterlässt eine große Lücke in der Familie. Dahlia und ihre Kusinen sind sehr eng miteinander verbunden. Beim Aufräumen findet ihre Kusine einen Brief und ein Schmuckstück welches ihre Mutter gehört hat dass, das Dahlias Leben für immer verändern könnte. Dahlias Mutter hat ihren Vater in Mexico kennen gelernt. Obwohl ihre Kusinen ohne Informationen nach Mexico zu reisen, schlägt Dahlia die Ratschläge in den Wind.

In Mexico wird Dahlia durch eine glückliche Fügung aus einer sehr bedenklichen Situation gerettet. Viele Spuren führen ins Leere. Jedoch lernt Dahlia ihre verstorbene Mutter auf der Reise zu ihren Wurzeln, besser kennen. Jedoch wird Dahlia auch was über ihren Vater erfahren?

Ich habe die farbenprächtige Beschreibung der Flora und Fauna von Mexico und seiner Umgebung mit Begeisterung aufgesogen.

Ich empfehle hier besonders das ebook zu lesen, da im Gegenteil zum Printexemplar, eine sehr lange Leseprobe für die ,,Wildblütentochter“ zu lesen ist. Ich freue mich auf den Oktober wo es mit der nächsten Kusine weitergeht.

Wer wie ich von der ,,Sieben Schwestern Saga“ von Lucinda Riley begeistert wurde, wird auch bei dieser Serie der fünf Kusinen, seine Freude beim Lesen haben. Wir dürfen uns auf fünf verschiedene Landstriche freuen.

Savannah – Aufbruch in eine neue Welt von Malou Wilke

Eleanore wird in Schwierigkeiten gebracht. Das 17. Jahrhundert macht es den jungen Frauen nicht leicht. Nelly bleibt nur die Möglichkeit zu Verwandten zu gehen und auf Verständnis zu hoffen, denn der Vater hat sie aus dem Haus gejagd.

Nelly sucht eine Lösung und hofft bei Verwandten einen Unterschlupf zu erhalten. Auf dem Weg zu ihrer Verwandtschaft wird sie unverhofft von einer Gruppe aufgenommen, die ebenfalls Vertriebene sind.

Leider bleibt Nelly auch bei ihren Verwandten keine lange Zukunft gegeben. Jeoch erhält Sie auch dort Hilfe, die die junge Frau so gar nicht vermutet hat.

Nelly bleibt nur die Möglichkeit nach Amerika auszuwandern. Auf dem Schiff gibt es ein unverhofftes Wiedersehen. Die Reise nach Amerika wird Nelly immer in Erinnerung bleiben.

Das ist das erste Buch der Autorin, doch ich freue mich sehr auf den 2. Teil der Geschichte,

Rezension zu: Ich bin Frida von Caroline Bernard

Frida entwickelt sich weiter

Das Cover ist sehr gelungen. Frida präsentiert sich sehr selbstsicher.

Zitat:,, Du bist viele Fridas. Das ist Dein Geheimnis und das macht Dich so verflucht anziehend… ( Seite 135) Nick Murray

In diesem Buch erleben wir wie Frida immer zur Malerin wird und ihr Mann Diego ist sehr stolz über die Entwicklung seiner Frau. Er unterstützt Frida sehr. Nach einer erfolgreichen Ausstellung in New York erhält Frida eine Einladung nach Paris.

Doch in Europa ist alles anders und Frida lernt, dass nicht alle Männer hinter ihren Frauen stehen. Während ihrer Zeit in Paris, denkt Frida intensiv über die vielen Arten von Liebe nach. Dabei begegnet Frida bekannte Maler und Künstler, ob nun Pablo Picasso, Elsa Schiaparelli oder Dora Maar, alle sind eine Bereicherung für Fridas Selbstvertrauen. Denn Andre Breton denkt nur an sich und nicht an andere. Andre hat Frida selbst angeboten eine Ausstellung zu organisieren. Die Wirklichkeit in Europa sieht anders aus.

Dabei hat mir folgende Aussage von Elsa Schiaparelli sehr gut gefallen nachdem sie Frida zum Tee eingeladen hat:
,,…aber wissen Sie was ich werde einen zweiten Versuch wagen und zu ihrer Ausstellung kommen. Und jetzt lassen sie uns Tee trinken und sie erzählen mir, wie Sie es schaffen, mit Fürst Breton auszukommen.

Gerade dieses Zitat passt wunderbar zu Andre Breton, der erwartet dass sich jeder nach ihm richten muß, besonders die Frauen. Doch in Frida Kahlo findet er einen würdigen Gegenpart.

Der zweite Roman von Caroline Bernard erzählt wie aus Frida Kahlo de Riviera die Malerin Frida Kahlo wird. Im Nachwort wird erklärt, dass es keine Fortsetzung zu ,,Frida Kahlo und die Farben des Lebens“ ist. Hier wird die sensible Seite der Frau und Künstlerin in den Fokus gestellt.

Jeder der wahre Geschichten liebt wird von dem Buch begeistert sein.

Die Töchter der Tuchfabrik von Jana Engels

Die Schwestern Ursula und Edih sollen den Sommer in der Eifel verbringen bevor die Eltern ihre Töchter verheiraten möchten.

Eine Idee der besonders Edith gar nichts abgewinnen kann. Ursula freut sich bereits aud Ehe und Kinder. Jedoch Edith wünscht sich ein Leben mit Arbeit aber ohne eine Ehe. Ein Gedanke der der Mutter der Schwestern als unmöglich empfindet.

Auch der Onkel der beiden Schwestern denkt erst einmal, dass die Mädchen einen schönen Sommer haben. Ursula ist damit sehr einverstanden, nicht aber Edith. So bringt Edith den Onkel in Erstaunen aber er ist auch erfreut dass die Nichte sich einbringen möchte.

Doch der Wunsch von Edith selbstständig die Tuchfabrik zu führen , ist in der damaligen Zeit in den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts sehr ambitioniert. Da für alle betrieblichen Belange ein Mann benötigt wird. Eine Tuchfabrikantin ŵürde in der Geschäftswelt nicht akzeptiert werden.

Doch die Zeit ändert sich und bereits 1924werden die Rufe der Frauen immer lauter nach Gleichberechtigung.

Was ich sehr schade gefunden habe, das Ursula ab Mitte des Buches nur noch eine Randfigur wird und es nur noch um Edith geht.