Krimi Lesung im Krimi Theater von und mit Simone Buchholz

Am gestrigen Abend war die Autorin Simone Buchholz im Imperial Theater St. Pauli auch unter Krimi Theater bekannt. Simone stellte uns ihr neues Werk von Chastity Riley vor.  Ich werde hier nicht über den Inhalt des Buches sprechen. Das mache ich ausführlich in meiner Rezension.

Simone Buchholz wurde von einem Pastor von St. Pauli interviewt der seit 2013 mit den Lampedusa Flüchtlingen in Verbindung gebracht wird. St. Pauli hat ebenfalls zwei Seiten, die rauhe von der Reeperbahn und die weichere Seite vom Wasser.  So empfinde ich auch die Staatsanwältin Chastity Riley. Die Anwältin mit dem Herz auf dem rechten Fleck, die eher für Gerechtigkeit als für Recht steht hat eine schwere Zeit hinter sich.

Das Buch fängt bereits mit einem Kapitel an, das zum Nachdenken anregt. Sofort fragte ich mich wohin nimmt mich die Autorin mit? Simone Buchholz habe ich zuletzt in Lüneburg gesehen und gehört wie sie über das Buch ,,Bullenpeitsche“ gesprochen hat. Ein Buch mit einem großen Knalleffekt. Simone Buchholz lebt seit Jahren auf St. Pauli und in ihrem Büchern versteht sie es diesen besonderen Stadtteil auch in Worte zu fassen.

 

 

Protagonisteninterview mit Prinzessin Sophie

Die Prinzessin Sophie hat sannysbuchwelten in ihren privaten Gemächern einige Fragen beantwortet. Lest selbst welche Antworten die Prinzessin sannysbuchwelten gegeben hat.

Prinzessin hätten Sie, obwohl Sie ihren Mann nicht geliebt haben, ein Kind gehabt?

Fragen Sie mich jetzt, ob ich grundsätzlich ein Kind gehabt hätte, oder ob ich eines gewollt hätte? Von einer adligen Frau wird erwartet, Stammhalter zu gebären, insofern stellt sich mir die erste Frage gar nicht. Es war meine Pflicht, Leopold im Schlafzimmer zu empfangen, und es wäre ebenso meine Pflicht gewesen, sein Kind auszutragen. Stellen Sie sich das aber bitte nicht zu romantisch vor. Eine Geburt war damals gefährlich, nicht wenige Frauen starben im Kindbett. Und man hatte die Kinder auch nicht ständig um sich um sie zu verhätscheln. Die Bezugsperson eines Kindes war meist nicht die Mutter, sondern die Amme. Das Konzept der Kindheit und der Familie, wie Sie es kennen, kam zu meiner Zeit erst auf und war vor allem eine Sache des Bürgertums.

Wäre Ihre Position im Schlangen Orden dann eine andere gewesen?

Meine Position im Schlangenorden hätte das nicht beeinflusst, aus dem einfachen Grund, weil ich innerhalb des Ordens keine wichtige Position innehabe. Aber der Orden hätte ein Kind von Leopold nicht gerne gesehen. Sie haben es ja ohnehin zu verhindern gewusst.

Was haben Sie gedacht, als ihre Schwester Katharina Sie abführen lies und in den Kerker warf?

Ob ich viel gedacht hatte, weiß ich nicht mehr, ich war vor allem fassungslos. Ich kann mich erinnern, dass sehr viele Menschen mich begafften und ich vergeblich die Gräfin von Rostow gesucht hatte. Für ihre Abwesenheit gab es nur eine einzige Erklärung: Man musste sie bereits vor mir verhaftet haben. Ich fühlte mich hilflos und ich rang darum, wenigstens meine Würde zu behalten.

Hat der Marchese de la Motta ihr Herz gebrochen?

Was denken Sie denn? Dass mich sein Verhalten kalt ließ? Ja, ich weiß, die Gräfin hatte mich vor ihm gewarnt, aber ich hasse ihn für das, was er mir angetan hat.

Wieso haben Sie ihre Stärke so lange verheimlicht?

Meine Stärke? Als stark habe ich mich nie gesehen, obwohl die Gräfin unbedingt eine starke Frau aus mir machen wollte. Wenn überhaupt, dann wurde ich erst in dem Moment stark, als mir de la Motta das Herz brach und ich ihn in seine Schranken wies. Ich will Würde und Respekt, ich will beachtet werden und ich will einen Mann, um den mich andere beneiden. Aber stark sein wollte ich nie.

Vielen Dank für die gewährte Audienz ihre Hoheit Prinzessin Sophie.

Rezension zu Rebenblut von Ellin Carsta

 

Die Geschichte beginnt in REBENGOLD und wird hier weiter erzählt. Isabel und Hanna leben seit Jahren mit ihren Söhnen und Töchtern friedlich zusammen. Während die Söhne der Familie neue Geschäftspartner suchen, wird Gysinheym vom Bischof besucht. Isabel ht sofort ein komisches Gefühl, aber nicht nur der jungen Winzerin, auch der Abt vom Kloster Johannisburg spührt mit dem Bischof geht Unheil einher. Wirklich versucht der Bischof mit einer List,die Verträge der Weinbauern zu deren Ungunsten zu verändern. Nur Isabel durchschaut die Intrige, denn oh Schreck! Isabel kann lesen, was den Bischof sehr ärgert. Aber leider hat Isabel keine Unterschriften Gewalt, die haben nur die Söhne des Hauses. Mit Hilfe des Advocatus schafft Isabel eine kleine Verzögerung zu erreichen. Doch der Bischof ist nicht nur gefährlich er ist auch nicht zu unterschätzen. Lt. Klappentext wird es tödliche Folgen haben. Doch Wer hier sein Leben verliert, werde ich nicht verraten. Die größte Überraschung habe ich am Ende erlebt.

Die liebe Autorin sagte mir ,,Blutschmuck“ wäre ihr bestes Buch, dem widerspreche ich! ,,Rebenblut“ ist Ellin Carsta’s aka Petra Mattfelds Meisterstück. Ich danke NetGelley für mein Rezensionsexemplar.

Das Cover passt sehr gut zu Teil 1 Rebengold! Doch das Buch ist auch ohne Vorkenntnisse zu lesen.


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