Rezension zu Vier Pfoten für ein Weihnachtswunder von Petra Schier

Laura hat eine schweren Schock in der Vergangenheit gehabt. Seit dem ist die junge Frau, eine Weihnachtshasserin. Zusätzlich ist Laura auf der letzten Stelle, ein für sie unverzeihlicher Fehler, passiert. Das möchte Laura bei der neuen Stelle auf keinen Fall wiederholen. Doch Laura hat nicht mit der Familie Sternberg gerechnet, die wie ein Wirbelwind in ihr beschauliches, doch trauriges, Leben wirkt.  Die neue Marketingchefin der Sternberg Hotels ist sehr perplex, wie ihr noch am ersten Abend eine Einladung zum Essen zu kommt. Laura möchte nicht unhöflich erscheinen und nimmt an.

Die gesamte Familie Sternberg ist in dem Familien geführten Hotel involviert. Wie es für die Familie ganz natürlich ist, zieht sie ihre Mitarbeiter mit in die Familie mit ein. Besonders wenn der Familie eine Mitarbeiterin besonders gefällt. Doch nicht nur der Mutter sondern auch einer der Söhne, der Familie, ist der Meinung Laura mehr als einen kurzen Blick zu schenken.

Aber Laura trägt schwer an dem was ihr passiert ist. So wehrt sich die junge Frau mit Händen und Füßen, was ihr schon auf der letzten Stelle zum Verhängnis wurde. Aber bei Sternbergs ist alles anders! So wird mit manchmal sehr unfähren Mitteln dagegen gearbeitet, dass sich Laura erneut in ihr Schneckenhaus verkriecht. Dabei hilft auch die kleine weiße West-Highland- Dame Lizzy. Die kleine Hündin hat sich auf dem ersten Blick in Laura verliebt,aber nicht nur sie…

In dem neuen Buch von Petra Schier, treffen wir am Rande, auch wieder Bekannte sowie den Weihnachsmann mit seiner Elfenbrigarde sowie das liebe Christkind. Ich danke dem Mira Taschenbuch Verlag für mein Exemplar, das mir zauberhafte Lesestunden geschenkt hat. Das Buch ist innerhalb von zwei Tagen ausgelesen gewesen! Gerne gebe ich eine Leseempfehlung für Leser ab 18. Jahren! Denn es sind auch Szenen im Buch, die ein Kind nicht lesen sollte!

Rezension zu ,,Mexicoring“ von Simone Buchholz

Der neueste Fall für die Staatsanwältin Chastity Riley aus Hamburg. Das Thema ist sehr aktuell. Besonders 2017 brannten Autos in Hamburg und überall auf der Welt. Der heutige Krimi erinnert mich an Shakespears ,,Romeo und Julia“. Hier heißen die Beteiligten Nouri Saroukhan und Aliza Anteli. Im laufe des Buches erfahren wir die Hintergründe. Aber wer hat Nouri getötet?

Aliza Anteli ist sich sicher, dass kann nur ihr Bruder Mohammed gewesen sein. Aber ist das auch die Wahrheit?

Das Titelbild erinnert mich an die City Nord, den ,,Mexicoring“ gibt es. Bei der Telefonzelle werde ich richtig melancholisch. So wurde, bis es Handy gegeben hat, die Familie oder Freunde von unterwegs angerufen.

Simone Buchholz und ihre schnottrige Staatsanwältin, die Halb-Amerikanerin Chastity Riley, haben ihren besonderen Charme, der den Leser nicht mehr losläst. Danke an Vorablesen, den Suhrkamp Verlag und Simone Buchholz für spannende Lesestunden.

Die Ärztin – Das Licht der Welt – Helene Sommerfeld

Ricarda rettet der Tochter eines Grafen beherzt das Leben. Dabei stirbt aber eine von Ricarda näherstehende Person. Zum Dank wird Ricarda die Möglichkeit gegeben mit der Komtess von Freystetten in Berlin zu leben. Eine ganz neue Welt wird Ricarda, der Gärtnerstochter, damit aufgezeigt. Sie geht in einer sehr exellenten Schule und lernt wie erfolgreich die Komtess als Ärztin ist.

Dadurch wird auch in Ricarda der Wunsch wach, als Ärztin tätig zu werden. Doch wie soll das arme Mädchen das erreichen? In Deutschland ist es Anfang des 19. Jahrhundert Frauen verboten zu studieren. Auch die Komtess von Freystetten hat zum Studium ins Ausland gehen müssen. Aus dieser Zeit hat die Komtess auch ihre beiden Freundinnen, die ihr in Berlin immer wieder zur Seite stehen.

Ricarda wird auch mit den Schattenseiten von Berlin des 19. Jahrhundert konfrontiert. Dabei gerät das junge Mädchen selbst in die Fänge der Polizei. Doch Ricarda gibt nicht auf und will für ihren Traum kämpfen. Denn was den Frauen damals erlaubt war, war als Krankenhelferin tätig zu sein und den Dreck der Patienten wegzumachen. Erschwerend für Ricarda wird es, als sie sich in einen Studenten verliebt…

Es ist heute für uns gar nicht mehr vorstellbar, nicht selbst zu entscheiden, wie unser beruflicher Werdegang weitergehen soll. Wir sollten nie vergessen, wer uns als Vorreiter damals die heutige Lebensart vereinfacht hat. Das Buch ist ein Vermächtnis für die Vorbilder, Minna Popken, Franziska Tiburtius, Lucie Crain und vielen mehr.

Natürlich hört das Buch mit einem offenen Ende auf, so dass ich mich auf die weitere Geschichte im November sehr freue. Danke an den Rowohlt Verlag und Helene Sommerfeld, die ein sehr informatives Buch geschrieben hat.

Rezension zu Mit Hanna nach Havanna von Theresia Graw

In dem Buch erzählt Katrin was sich in ihrem Leben abspielt. Dabei erhält es so auch eine böse Überraschung bereit. Katrin wird die Leitung ihrer erfolgreichen Sendung abgenommen und erhält ein Format, dass ihr gar nicht gefällt. Doch durch die Umstruckturierung der Sender wird eine alte Dame auf Katrin aufmerksam.

Hanna macht Katrin einen sehr ungewöhnlichen Vorschlag. Zu erst ist Katrin nicht sehr begeistert, doch dann sieht sie eine Chance sich mit Hanna’s Geschichte wieder in den Fokus stellen zu können. So beginnt eine Reise nach Havanna mit Hanna, der älteren Dame, die in Kuba das Lebensgefühl der Kubaner für sich entdeckt, zum Entsetzten von Katrin. Das beginnt bereits mit dem rosa Cadillac bei der Autovermietung in Kuba. Doch nicht nur Katrin ist hinter der Geschichte von Hanna her, die ihre erste große Liebe sucht.

So nimmt das Abenteuer seinen Lauf. Katrin und Hanna machen so manchen Umweg und erleben die Natur des Landes hautnah. Dabei versucht Katrin Hanna immer wieder daran zu erinnern, dass sie nur zwei Wochen Urlaub hat und danach wieder zurück nach Deutschland muss. Doch für Hanna ist das kein Argument, die Reise deshalb in einem affen Tempo durchzuführen.

Wird Hanna ihre Liebe finden? Was wird aus Katrin, wenn sie das Interview mit Hanna’s großen Liebe geführt hat? Wird die Journalistin ihr Ziel erreichen?

Alles das könnt ihr in dem Buch erfahren. Der Schreibstil ist aufgebaut, als ob Katrin ihren Werdegang erzählt. Ich habe etwas gebraucht, bis ich in dem Stil, der Autorin, gefunden habe. Doch dann hatte ich das Gefühl selbst im Cadillac durch Havanna zu fahren. Ich danke dem Bloggerportal für mein Exemplar und Theresia Graw für vergnügliche Lesestunden.

Rezension zu Zwischen uns ein ganzes Leben von Melanie Levensohn

 

Auf dem Sterbebett ihres Vaters erfährt Jacobina das sie eine Halbschwester hat. Die junge Frau ist erstaunt, dass der Vater nie über sie gesprochen hat. Judith war Jüdin und lebte mit ihrer Mutter in Frankreich. Doch der Vater liess die Familie im Stich und ging zurück nach Rumänien. Er hat danach nie wieder Kontakt zu seiner Ältesten gehabt. Der Vater nimmt Jacobina das Versprechen ab, nach Judith zu suchen.

2006 Jacobina ist eine alte Frau, die mit Hilfe einer Organisation in Washington mehr schlecht als recht lebt. Da erhält Jacobina unvermittelt Hilfe von der Französin Béatrice. Die junge Frau arbeitet für die Weltbank und wird nach einem Missgeschick in das Archiv verbannt. Der Raum ist seit Jahren nicht betreten worden und so sieht er auch aus. Doch Béatrice nimmt es als Chance Judith zu suchen.

1940 die Studentin Judith arbeitet um sich und ihre Mutter durch zu bringen. Sie verliebt sich in einen reichen, jungen Mann. Doch die Situation für die Juden wird immer kritischer, als die deutsche Wehrmacht in Paris einmarschiert und das Leben der Juden immer mehr beschneidet. Christian und Judith beschließen zu fliehen. Doch auf einmal ist Judith nicht mehr zu finden.Me

Melanie Levensohn hat leicht verändert die Geschichte einer Verwandten ihres Mannes erzählt. Die Geschichtsstränge sind so dicht verwoben, dass der Leser aus der Gegenwart immer wieder in die Vergangenheit gezogen wird. Ich danke auch dem Fischer Verlag für dieses aussergewöhnliche Buch. Da ich einen Opa hatte, der mit zu den Besatzern gehörte, obwohl er nicht die NSDAP mochte, weiß ich das die Geschichte sehr wahr ist.

 

Interview mit Melanie Levensohn zu ihrem realen Leben in Kalifornien

Heute habe ich die Autorin Melanie Levensohn auf meinem Blog zu Gast. Ich habe der Autorin einige Fragen zu ihrem Leben in Kalifornien gestellt. Melanie Levensohn hat mir sehr offene und ehrliche Antworten gegeben. Ich hoffe Euch gefallen die Antworten. Mir hat es sehr viel Freude gemacht mit Melanie zusammen zu arbeiten.  Vielen lieben Dank auch für das Bildmaterial, dass mir die Autorin zur Verfügung gestellt hat.

Melanie und ihr Mann Pascal

Wie ist die Idee entstanden nach Kalifornien zu ziehen, liebe Frau Levensohn?

Zuerst habe ich in Köln, Paris und Santiago de Chile Literatur und Internationale Beziehungen studiert. 1999 bin ich für zwei Jahre in die USA gezogen, um für die Weltbank in Washington D.C. zu arbeiten. Dann holte mich die Weltgesundheitsorganisation nach Genf. Fünf Jahre war ich für die WHO als Pressesprecherin in der ganzen Welt tätig. 2006 hat mir die Weltbank ein Jobangebot gemacht, dem ich nicht widerstehen konnte, und so ging ich wieder nach Washington zurück.
Vor sechs Jahren habe ich dann meinen Mann kennengelernt und bin ein Jahr später zu ihm nach Kalifornien gezogen. Seitdem wohnen wir mit unserer kleinen Tochter im Napa Valley.

Weinlabel der Familie Levensohn.

Was ist das Besondere an Ihrem Wein liebe Frau Levensohn?

Wir haben zwei Hektar Land, auf dem wir Cabernet Sauvignon anbauen. Einen Großteil des Traubenertrags verkaufen wir, aus dem Rest produzieren wir unseren eigenen Bio-Wein. Das Levensohn-Weinlabel war das erste gemeinsame Projekt von meinem Mann und mir. Wir haben ganz klein begonnen und das Geschäft Schritt für Schritt ausgebaut und professionalisiert. Mittlerweile arbeiten wir mit einem renommierten Weinmacher aus Bordeaux zusammen und haben im Januar 2018 vom Wine Advocate 95 Parker-Punkte bekommen. Das war eine besondere Auszeichnung für uns. Die Arbeit mit dem Wein ist zwar nur eine Nebenbeschäftigung, aber die Produktion und Vermarktung nehmen viel Zeit in Anspruch. Unser Wein wird primär in Amerika verkauft, natürlich auf unserer Website – levensohnvineyards.com – und in einigen ausgewählten Weinläden und Restaurants in Frankreich, Deutschland und der Schweiz.

Das Besondere an unserem Wein ist, dass er nicht so fruchtig und schwer wie die anderen typischen Rotweine aus dem Napa-Valley schmeckt. Wir orientieren uns eher an den französischen Rotweinen und haben einen Tropfen geschaffen, der elegant und tiefgründig ist und hervorragend altert.

 

 

Was bedeutet es Ihnen den Namen der Großkusine, Melanie Levensohn, ihres Mannes zu tragen?

Diese unglaubliche Fügung, dass nach genau siebzig Jahren wieder eine Melanie Levensohn in die Familie meines Mannes zurückkehrte – auch noch aus Deutschland –, war für uns alle ein riesiges emotionales Erdbeben.
Mein Mann erfuhr erst 2005 von der anderen Melanie Levensohn, als Melanies Halbschwester, Jacobina Löwensohn, sie nebenbei erwähnte. Ihr Vater Lica hatte Jacobina am Sterbebett von der unbekannten Schwester erzählt und ihr das Versprechen abgenommen, sie zu suchen. Zehn Jahre hat Jacobina nach Melanie Levensohn recherchiert. Dabei hat sie unzählige Menschen kontaktiert und Institutionen besucht. Alle Spuren endeten in Auschwitz.
Es gibt einen Ordner von Jacobina mit Faxen, Briefen und Dokumenten. Dieser Ordner »Melanie Levensohn« stand bei meinem Mann im Büro. Vor ein paar Jahren habe ich ihn entdeckt und bin in ihr trauriges Schicksal eingetaucht.

Mein identischer Name und Melanies Schicksal haben mich nicht mehr losgelassen. Schnell wurde mir klar, dass ich ihr ein Andenken schaffen musste. Und so ist dieses Buch entstanden. Mein Roman ist jedoch keine Biographie, die Charaktere sind alle erdacht.
Davon abgesehen zeigt mir dieser unglaubliche Zufall mit dem selben Namen, dass manche Menschen einfach dazu bestimmt sind, sich zu begegnen. Eine höhere Macht hat meinen Mann und mich zusammengebracht, daran glaube ich fest.

 

Gibt es weitere Ideen für ein neues Buch?

Oh ja, mein zweiter Roman ist bereits zu Zwei-Dritteln geschrieben und ebenfalls eine hochemotionale Geschichte. Es geht wieder um Flucht, Entwurzelung und Verlust der Identität. Aber dieser Roman hat keine historische Komponente, sondern widmet sich einem hochpolitischen und zeitgenössischen Thema: den illegalen Flüchtlingsströmen, die aus Zentralamerika in die USA kommen. Aber es geht auch um Muttersein: um Muttersein-Wollen und Nicht-Muttersein-Können, etwas, das sicherlich alle Frauen irgendwann und irgendwie beschäftigt.

Ich habe für dieses Buch sehr viel gelesen und recherchiert, bin durch halb Guatemala gereist und habe Flüchtlingsheime in Mexiko besucht. Ich kann es kaum erwarten, meinen Lesern dieses neue Buch vorzustellen.

 

Was haben Sie,liebe Frau Levensohn, für weitere Hobbies?

Ich spiele gern Klavier und gehe für mein Leben gern auf lange, anstrengende Wandertouren. Ich war schon auf vielen abenteuerlichen Touren unterwegs, zum Beispiel in Peru und Bhutan, wandere aber genauso gern durch Österreich und Süddeutschland, wo es traumhafte Wege zu erkunden gibt.

 

Vermissen Sie, liebe Frau Levensohn, ihr Leben in Deutschland?

Ja, ich vermisse Deutschland und Europa sehr! Je länger ich aus meiner Heimat fort bin, desto mehr vermisse ich sie – vielleicht liegt das am Älterwerden … Aber Kalifornien ist wunderschön, und es lässt sich hier natürlich hervorragend leben. Trotzdem bin ich Europa immer sehr verbunden geblieben.

Ich danke Melanie Levensohn für das sehr offene Interview sowie das Bildmaterial.

 

Das Haus der Familie Levensohn in Kalifornien.

 

Rezension zu Solange wir uns haben von Andrea Ulmer

Angststörungen machen Jessica das Leben schwer. Sie kann nicht mehr so arbeiten und Auto fahren ist auch nicht mehr möglich. Miriam ihre Teenie Tochter hat dafür gar kein Verständnis. Besonders da Jessica, aus Angst nach der Krankschreibung, weiterhin sich von ihrem Chef das Leben diktieren lässt. Erst als Miriam sang und klanglos nach Brasilien, zu ihrem Vater, flüchtet, merkt die Mutter das hier etwas sehr schief läuft. Hilfe erhält Jessica von einer Nachbarin, die als sehr verschroben gilt. Hildegard sorgt sich sehr um Jessica.

Ich konnte Jessica sehr gut verstehen. Denn auch ich hatte Panikattaken und Depressionen. Meine Familie und besonders mein damaliger Teenie Sohn, verstand die Welt nicht mehr. Auch ich habe lange gebraucht, bis ich mich zu einer sehr erfolgreichen Therapie entschlossen habe. Ich kenne es, das meine Hand so gezittert hat, dass ich nicht mal meine Haare kämen konnte. Auch ich bin mitten aus dem Leben gerissen worden, dass ich damals geführt habe.

Der Titel sagt es bereits wie wichtig der Zusammenhalt ist, ,,Solange wir uns haben…“ Das ist mein erstes Buch von Andrea Ulmer. Ich danke netgalley für mein Leseexemplar.

Blogtour zu Penelope Wirbelwind mit Herz von Josie Kju

Mein heutiges Thema ist

Elly Beinhorn, eine der ersten Frauen in der Fliegerei.

Elly Maria Frida Rosemeyer-Beinhorn, geboren und bekannt als Elly Beinhorn, manchmal auch Elli Beinhorn (* 30. Mai 1907 in Hannover; † 28. November 2007 in Ottobrunn), war eine populäre deutsche Fliegerin. Ihre autobiografischen Bücher erreichten ein breites Publikum. Beinhorn wuchs im bürgerlichen Umfeld Hannovers auf. Im Alter von 21 Jahren begann sie mit einer Fliegerausbildung in Berlin und erwarb 1929 einen Pilotenschein. Anschließend war sie als Kunstfliegerin tätig, bis sie 1931 durch einen Alleinflug nach Afrika von sich reden machte. Im Jahr darauf erlangte sie durch eine Weltumrundung deutschlandweite Bekanntheit und wurde mit dem Hindenburg-Pokal ausgezeichnet. Weitere Langstreckenflüge folgten, und Mitte der 1930er Jahre stellte Beinhorn mehrere Rekorde auf, wie das Überfliegen von drei Kontinenten an einem Tag. 1936 heiratete sie den ebenfalls sehr bekannten Rennfahrer Bernd Rosemeyer, der zwei Jahre später bei einem Unfall starb. Nach dem Zweiten Weltkrieg erneuerte sie 1951 ihren Pilotenschein und war wieder als Kunstfliegerin erfolgreich. 1979 beendete Beinhorn ihre Fliegerkarriere. 1991 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Sie starb im Alter von 100 Jahren in einem Seniorenheim bei München. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Elly_Beinhorn)

 

Rezension zu …und über uns der Himmel von Peru von Jani Friese

Emilia ist Medizinstudentin in Heidelberg. Der Professor nimmt einen Student oder Studentin für eine Zeit mit nach Peru um praktische Erfahrung zu machen. Seid Emilia das erste Mal auf einem Bild den Machu Pichu gesehen hat, ist in ihr eine grosse Sehnsucht. Kurz vor der letzten Prüfung wird Emilia mit einem besonderen Geschenk von ihren Großeltern bedacht.
Im Flugzeug lernt Emilia einen Mann kennen, der ihr Herz ins stolpern bringt. Doch so einfach ist es nicht, denn der junge Mann hat sich bereits entschieden wie es mit ihm weitergeht.
Emilia lernt in der Klinik den Bruder ihres Reisebekannten kennen. Obwohl die Brüder sich ähnlich sehen, ist ihr Wesen sehr unterschiedlich. Die Zeit bringt für Emilia so manche Überraschung. Dabei lernt der Leser die wunderschöne Natur der Anden kennen.

Doch was hat es mit der Geschichte mit Emilia und den Machu Pichu auf sich? Ich kann nur soviel sagen, die Autorin hat mich sehr berührt. Vielen Dank für mein Exemplar was mich nicht objektiv beeinflusst hat. Ich hatte die Autorin noch nicht gekannt. aber das ist sicher nicht mein letztes Buch von Jani Friese.

Verbotene Liebe, ein Thema aus dem Buch von Jani Friese …und über uns der Himmel von Peru

Warum gibt es das Zölibat? diese Frage stelle ich mir nicht das Erstemal. Selbst in der Bibel steht:,, liebt und vermehret Euch“. Wenn ich mir so die Vergangenheit ansehe vom Papst, fällt mir auf, dass es sehr wohl Päpste gab, die auch Kinder besassen, als Beispiel Alexander der IV. Die Familie Borgia hat es gegeben und ist keine Erfindung von Heute.

Aber irgendwann hat ein Mann, der keine Frauen mochte, bestimmt dass der Papst für immer den Weibe abzuschwören habe. Dabei ist bekannt, dass es sehr viele Priester gibt, die Kinder haben und ihre Frauen offiziell als Haushälterin bei Ihnen arbeiten.

Auch in dem Buch wird ein Anwärter, der Priester, werden möchte verführt. Dabei ist das gar nicht die Absicht der Protagonistin. Der Bruder des Anwärter sieht es sehr skeptisch. Doch war unter dem Himmel von Peru geschieht bleibt für immer da!

Meine Meinung: Ich bin nicht der Meinung, das Priester für immer im Zölibat leben sollten, doch sonst gäbe es keine zweite Kirchengemeinde die evangelisch-lutherisch sind. Denn der PASTOR darf heiraten und trotzdem von der Kanzel am Sonntag sprechen.