Rezension zu Leas Spuren von Bettina Storks

Ein Franzose und eine Deutsche erhalten ein gemeinsames Erbe. Sie sollen ein lang verschollenen Gemälde finden. Das ist die Bedingung vom Erblasser, sonst verfällt das Erbe.

Die Geschichte ist auf zwei Zeitebenen. Einerseits sind wir im Jahre 2016 und andererseits in Paris des 2. Weltkrieg. Nicolas Grossvater Victor und Maries Grosstante Charlotte arbeiten gemeinsam in der französischen Botschaft. Dabei erhalten die Zwei auch „spezial Aufgaben“ über die nicht gesprochen werden.

Wer ist Lea?, eine Frage die ich mir bereits beim Titel gestellt habe. Doch nachdem ich wusste in welche Richtung der Vergangenheit das Buch tendiert, wusste ich es geht um das größte Verbrechen von Hitler. Die Judenverfolgung und -vernichtung die auch um 1940 in Frankreich stattgefunden hatte. Es wird von einer großen ‚Schuld‘ im Buch gesprochen. Doch kann man der heutigen Generation, die Jahre später geboren ist, wirklich die Vergehen der Grosseltern anlasten? Ich bin selbst erst 20 Jahre nach Kriegsende geboren. Aber auch meinen Opas kann ich keine Schuld geben für die Verbrechen, waren beide doch nur Befehlsempfänger. Ich danke Bettina Storks und dem Diana Verlag für wunderschöne Lesestunden.

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