Lenchen erzählt aus ihrem Leben

Im allgemeinen mag ich keine Ich Erzählung, jedoch hier passt es zur Geschichte.

Helena Demuth, Lenchen, verliert früh den Vater und um die Geschwister und die Mutter zu entlasten, geht die Älteste bereits im Kindesalter arbeiten. Obwohl Lenchen sehr intelligent ist, erhält sie Zuhause nicht die Möglichkeit zur Schule zu gehen. Das darf nur ihr Bruder Peter.

Doch nachdem Lenchen Jenny von Westphalen geholfen hat sich aus einer prekären Situation zu befreien, wird ihr die Chance gegeben, im Hause zu arbeiten.

Lenchen wird bis zum letzten Tage in der Nähe von Jenny bleiben. Doch als Lenchen anfängt, weiß sie das noch nicht.

Auch Karl Marx wird ihr Leben bereichern, obwohl Lenchen ihn am Anfang sehr unheimlich findet. Lenchen hat Angst, daß sie wegen ihrer Hände Probleme bekommt. Denn die Hände von Lenchen haben ein ‚Eigenleben‘. Welches das ist, sollte jeder selber Lesen!

Ich kenne die Beinertschwestern seid ihren Büchern um Uta von Naumburg. Auch hier ist sehr gut gelungen, wie schwer es in der Zeit des 19. Jahrhunderts war, aus ärmlichen Verhältnissen zu kommen.

Heute kann sich keiner mehr vorstellen, ohne Schulbildung und als Kind von knapp 10 Jahren eine Arbeit zu suchen. Ausserdem habe ich auch sehr viel über Karl Marx und seine Manifeste erfahren, die die Grundlage der ehemaligen DDR waren.

Ein ganz besonderes Zitat aus dem Brief von Frau von Westphalen an ihre Tochter Jenny: ,,Meine liebe Jenny, ich schicke Dir das treue liebe Lenchen, als das Beste, was ich Dir schicken kann“. Zitat Ende.

Rezension zu Die Frauen vom Löwenhof – Agnetas Erbe – Corina Bomann

 

Agneta hat sich ein neues Leben in Stockholm aufgebaut. Der Löwenhof gehört als Erbe ihrem älteren Bruder Hendrik. Ein Wissen mit dem die Schwester aufgewachsen ist.

Doch eines Morgens in Stockholm steht ein Bote mit einem Telegramm in der Tür. Agneta wird sofort nach Hause beordert! Der erste Schock Zuhause, der Vater ist gestorben und der Bruder schwer verletzt im Krankenhaus. Ein Brand im Pferdestall hat zu der Katastrophe geführt! Am nächsten Morgen kommt es zu einer kurzen Begegnung der Geschwister im Krankenhaus. Dabei nimmt Hendrik seiner Schwester ein Versprechen ab. Ein Versprechen, dass Agneta’s Leben vollkommen auf den Kopf stellt. Kurz danach verstirbt auch Hendrik an seinen Verletzungen!

Da der Untertietel des Buches ‚Agnetas Erbe‘ heißt. Die junge Frau kennt ihre Pflicht der Familie und besonders der Wunsch am Totenbett des Bruders bindet Agneta. Besonders erstaunt ist Agneta, das nicht nur der Vater sondern auch ihr Bruder ein Testament hinterlassen hat. Agneta wird auf Wunsch des Bruders die neue Gräfin von Lejongard. Mit Hilfe eines Verwalters lernt sie das Pferdegestüt zu führen. Da fällt Agneta durch einen Zufall eine schwangere Hausangestellte auf. Was Susanna Agneta anvertraut, läßt die junge Gräfin eine Szene kurz nach dem Tod in einem neuen Licht erscheinen. Susanna geht vom Löwenhof, doch Agneta sorgt dafür mit Hilfe ihrer besten Freundin, das die Schwangere gut untergebracht wird.

Das Buch umfasst die Jahre von 1913 – 1915. In diesen Jahren verändert sich das Weltgeschehen! In Europa tobt der 1. Weltkrieg. Nur Schweden bleibt diesem Krieg neutral eingestellt.

Das ist der erste Teil der Trilogie um die Frauen vom Löwenhof. Der zweite Teil heißt -Mathildas Geheimnis-. Doch wer ist Mathilda?

Ich danke Corina Bomann für 728 Seiten Lesefreude und dem vorablesen Team. Die Autorin kenne ich seit 2012 wie das Buch die ‚Schmetterlingsinsel‘ im Handel erschien. Ich freue mich auf Teil zwei im September und im Januar 2019 wird der Abschluß der Trilogie im Handel erscheinen.

Blogtour Tag 4: Gefunden in den Armen des Feindes von Alex Bergmann

Heute haben wir den vierten Tag unserer Blogtour von Alex Bergmann’s Buch Gefunden in den Armen des Feindes. Ich habe mir lange überlegt was ich heute noch schreiben kann.

Mein heutiges Thema: Wie fühlt sich Germania wenn er als Römer  gegen seine Landsleute antreten soll?

Germania ist seit Jahren in Italien zum römischen Kämpfer ausgebildet worden. Jetzt kommt der junge Germane als Leibwächter an der Seite von Romulus zurück nach Germanien. Doch wie fühlt sich der Germane? Wie wird sich der junge Mann verhalten, wenn er auf seine Landsleute trifft? Wird Germania in Konflikt geraten? Auf welcher Seite wird er bleiben? Schafft der Germane es, alles auszublenden?

Denn in dem Buch werden Germania’s Gefühle und seine Ängste doch sehr anschaulich dargestellt.

Wie mir das Buch insgesamt gefallen hat, werde ich am Wochenende in einer Rezension verfassen.

Blogtour: Gefunden in den Armen des Feindes von Alex Bergmann

Heute starten wir mit der Blogtour von Alex Bergmann’s Buch Gefunden in den Armen des Feindes.

Mein heutiges Thema:

Wie kann sich eine Beziehung in 10 Jahren verändern?

 

Romulus ein junger römischer Soldat nimmt aus Germania (Deutschland) einen kleinen Jungen nach Italien. Auf seinem Wunsch wird der Junge zum Kämpfer ausgebildet. Vor dem Abschied gibt Romulus dem Jungen ein Versprechen.

Jetzt sind 10 Jahre vergangen! Der Junge ist zum Mann heran gereift und Romulus ist ganz faszieniert wie er sich entwickelt hat. Auch seine Gefühle zu dem Jungen haben sich verändert. Doch Germania, so hat Rom ihn damals, benannt weiß nicht wie er sich verhalten soll . Germania ist aber sehr distanziert zu Romulus. Der heutige Senator versteht nicht warum. Was hat er, Romulus, denn bloß getan, dass ihn Germania so gegenüber tritt?

Romulus spührt nur das sich ihr Verhältnis verändert hat. Doch wie wird Germania auf das Geständnis von Romulus reagieren?

 

 

 

Rezension zu Die ferne Hoffnung von Ellin Carsta

 

Der Start der Serie um die Hansen Saga hat mich nicht los gelassen. Ellin Carsta hat mit diesem Buch ihren Erfolg durch die Heimliche Heilerin Reihe, eine neue Welt entstehen lassen. Die drei Brüder Hansen müssen sich nach dem Tod des Vaters, einige unangenehme Wahrheiten stellen.

Somit gehen die Brüder verschiedene Wege. Georg bleibt mit seiner Familie in Hamburg, Robert baut sich in Kamerun ein neues Leben auf und Karl versucht sein Glück in Wien. In den nachfolgenden Abschnitten wird der Leser abwechselnd an die drei Orte mitgenommen.

Ich freue mich, dass es bereits im Herbst mit Eine neue Zeit weitergehen wird. Ich danke Tinte und Feder sowie NetGalley De für mein Exemplar und Ellin für unterhaltsame Lesestunden. Bis dahin wird ein weiteres Buch, von Ellin Carsta, mir die Zeit verkürzen wird.

Rezension zu Die Tochter der Toskana von Karin Seemayer

Antonella lebt mit ihren Eltern und Schwestern in einem kleinen Dorf in den apuanischen Alpen. Die Eltern sind sehr stolz auf ihre hübschen Töchter. Antonella und ihre Schwester Teresa sollen gut verheiratet werden. Antonella sieht ihr Leben in rosaroten Wolken, der Sohn des Müllers möchte sie heiraten. Teresa warnt ihre Schwester vor Paolo. Die jüngere Schwester glaubt Teresa wäre nur eifersüchtig. Diese Meinung ändert Antonella als sie Paolo in einer sehr verfänglichen Situation erwischt. Der junge Mann versucht es dann bei seiner Verlobten. Paolo glaubt das Schreien seiner Verlobten hört Keiner! Doch das ist nicht Richtig. Marco eilt dem jungen Mädchen zu Hilfe.

Mit diesem Verhalten hofft Paolo Antonella zur Hochzeit zu überzeugen. Paolo gar nicht dumm, gibt die Verfehlung bei ihren Eltern zu. Aber so läuft das nicht bei Antonella! Marco hilft Antonella bei ihrer Flucht. Marco hat Antonella versprochen sie zu beschützen. Doch der Weg bis Genua ist lang! Dabei gibt es so manche gefährliche Situation zu bestehen. Die Reisegefährten werden in der Zeit zu Liebenden!

Doch was verheimlicht Marco Antonella? Wie Antonella von der wahren Identität erfährt ist sie sehr verletzt. Sie glaubt Marco hätte nur mit ihr gespielt. So vergehen einige Monate in denen Antonella nicht von Marco hört. Als Antonella jedoch von der Gefahr erfährt in der Marco schwebt, handelt sie sofort. Doch wird die Hilfe von Antonella noch rechtzeitig kommen?

Ich habe mich noch nie mit der italienischen Geschichte befaßt, doch seit dem ich das Buch gelesen habe, geht mir das Land nicht mehr aus dem Kopf. Ich danke Karin Seemayer für die wundervolle Widmung und NetGalley für mein Rezensionsexemplar.

Thors Hammer – Herrscher des Nordens von Ulf Schiewe

In diesem Buch lernen wir Harald, den jüngsten Sohn, von Königinmutter Asta, kennen. Erst seine unbeschwerten Jugendjahre bis sein älterer Bruder und König Olaf, ihn auserkoren hat, sein Gefolgsmann zu werden. Mit gerade einmal 15 Jahren sammelt Harald neue Söldner um sich herum, damit sein Bruder Olaf eine starke Mannschaft hat.

Denn es geht um die norwegische Krone, die zur Zeit ein Däne hat. Doch leider geht der Kampf für die Norweger nicht gut aus. Harald verliert auf dem Schlachtfeld seinen Bruder Olaf und ein weiteres Familienmitglied. Der junge Krieger wird selbst schwer verwundet. Doch seine treuen Kameraden wird Harald gerettet.

Harald gibt den Kampf um die norwegische Krone nicht auf. Einen Schwur den Harald seinem verstorbenen Bruder und König geleistet hat, den er nicht brechen wird, niemals!

Das war der erste Band um den späteren König Harald, Hadrada. Ich danke dem Verlag Droemer Knaur für das Vertrauen und mein persönliches Exemplar. Das war das erste Buch, das ich vom Autor Ulf Schiewe gelesen habe. Ich freue mich auf die weitere Geschichte um den wahren König der Norweger, Harald, Hadrada.

Blogtour von Barfuß um die Welt, Buch: Barfuß durch Scherben, Einen Tag Barfuß durchs Leben

 

Wir haben jetzt den 3. Tag wo es um die Bücher von Hannah Siebern geht ,,Barfuß um die Welt.“ Heute ging es um das Buch ,,Barfuß durch Scherben“ von Hannah Siebern. Alexandra, Beate, Daniela, Melanie, Stephi, Svenja Kwik und ich hoffen Euch das Buch ,, Barfuß durch Scherben“ näher gebracht zu haben.

Es ist natürlich schwer, das Thema ,,Einen Tag Barfuß durchs Leben“ mit Scherben zu verbinden. Doch im übertragenden Sinne bedeutet ,,Scherben“ auch Veränderung im Leben. Wir haben heute den ganzen Tag viel über Louisa erfahren, wie die Krankheit ihrer Mutter, ihr Leben geändert hat. Dabei kann ich Isa gut verstehen, dass sie eifersüchtig auf ihre Schwester Janna ist.

Hier geht es zur Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/590430354625483/

 

Einen Tag Barfuß durchs Leben

Ich wache morgens auf und meine Füße spüren den kalten Laminat. Doch es ist Sommer, da gehe ich an den Strand und meine Füße fühlen den heißen Asphalt und den Sand unter den Sohlen. Jetzt gehe ich ins Wasser und meine Zehen bemerken das Wasser zwischen den Zehen. Danach wird der Sand naß und die Füße haben Sand unter den Sohlen.

Zurück geht es durch einen schönen Wald, so daß meine Füße sich mit unterschiedlichen Böden auseinanderzusetzen haben. Ob nun Gras das meine Zehen kitzeln lassen, der weiche Mulchboden oder Moos. Die Füße spüren die angenehme Kühle durch die Bäume auf der Haut. Langsam gehe ich nach Hause und der unregelmäßige Boden setzt meinen nackten Füßen sehr zu. Auch mein Leben hat bereits in ,,Scherben“ gelegen. Viele Veränderungen in meinem Leben haben ihre Auswirkungen gehabt.

Ich danke dem Orga Team und Hannah Siebern, die uns die Bücher zur Verfügung gestellt hat.

Hier zeige ich Euch den heutigen Tagesgewinn:

Ich wünsche allen viel Glück.

Rezension zu Die Holunderschwestern von Teresa Simon

Katharina Raith hat sich zusammen mit ihrer Freundin, Isabell von Thalheim, Isi gerufen, einen Traum erfüllt. Katharina und Isi sind Restaurateurinnen für alte Möbel. Eines Tages steht vor Katharina ein Engländer in der Tür und überreicht ihr die Tagebücher von ihrer Ur-Oma Fanny. Katharina fängt an zu lesen und muss sich zwingen, einige Pausen einzulegen. Obwohl die Tagebücher keine ,,leichte Kost“ sind.

In Abschnitten erlebt der Leser die Geschichte ,live‘ . Die Tagebücher starten im Jahre 1918 kurz nach Ende des 1. Weltkriegs. Bewußt läßt Fanny ihren Zwilling Fritzi in der elterlichen Wohnung zurück um sich ein eigenes, unabhängiges Leben aufzubauen. Fanny kann bei diesem Plan ihren Bruder Georg für sich gewinnen. In der Bahn lernt Fanny die reiche Jüdin Alina kennen und freundet sich an. An Weihnachten steht unangemeldet ihre Zwillingsschwester Fritzi vor Fanny’s Tür. Fanny’s Arbeitgeber denken es ist ein kurzer Besuch, doch weit gefehlt! Fanny erklärt ihrer Schwester das sie sich eine Arbeitsstelle suchen möchte. Es geht lange gut bis sich Fritzi, angeblich, ohne Wort von Fanny zurückzieht…

Katharina wird mit Geheimnissen vertraut, die ihre heutige Position in einem anderen Licht darstellt…

Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Dabei habe ich auch einen Verdacht wer hinter dem Pseudonym, Teresa Simon, stehen könnte. Der Stil und der Aufbau des Buches haben in meinem Kopf eine Autorin entstehen lassen, deren Bücher ich sehr gerne lese und schätze. Ich danke dem Heyne Verlag für mein Exemplar und entschuldige  mich, daß dieses Buch erst jetzt rezensiert wurde.

Rezension zu Die Oleanderfrauen von Teresa Simon

Das Buch spielt auf zwei Ebenen. Einerseits erfahren wir wie es Sophie Terhoven, einer behüteten Tochter, im Vor- und Kriegszeit des 2. Weltkriegs ergeht. Besonders da das junge Mädchen ihr Herz an den Sohn der Köchin verloren hat. Damals ein Skandal! Doch es kommt fast zur Katastrophe als das junge Mädchen von den Geheimnissen ihrer Eltern erfährt. Denn plötzlich ist alles anders…

In der Gegenwart verfolgen wir die Geschichten von Jule Weisbach und Johanna Martens. Jule Weisbach hat ein kleines Lokal am  Alma-Wartenberg-Platz. In Jule’s Lokal gibt es besondere Kaffeesorten und selbstgebackenen Kuchen.  Doch Jule ist dabei sich ein weiteres Standbein aufzubauen. Aber ein Brief ihres Vermieters läßt Jule fast verzweifeln…

Johanna Martens findet auf dem Dachboden ihrer Mutter ein altes Tagebuch und ein wunderschönes Medaillon. Johanna fängt an zu lesen und kann gar nicht wieder aufhören! Wie diese ganze Geschichte zusammen gehört, sollte jeder selbst lesen!

Die Geschichte ist so vielfältig, daß ich immer wieder kleine Pausen brauchte. Ich habe das Buch in knapp zwei Tagen durchgelesen. Wie ich auf der letzten Seite angekommen bin, wurde ich richtig wehmütig! Gerne gebe ich eine Leseempfehlung für Leser von 14-99 Jahren, die sich für die deutsche Geschichte interessieren.

Ich danke dem Heyne Verlag für mein Vorabexemplar. Teresa Simon hat sehr gut recherchiert. Vieles was im Buch erzählt wird, kenne ich aus persönlichen Gesprächen von meinem verstorbenen Opa. Besonders schön finde ich, daß diesmal die Nazizeit NICHT mit ,,Samthandschuhen“ erzählt wird.