Lesung mit Jeffrey Archer in Hamburg

Für nur drei Lesungen ist der englische Autor Jeffrey Archer nach Deutschland gekommen. Die Premierenlesung seines neuen Romans ,,Traum des Lebens“ hat in Hamburg, im Rudolf-Steiner-Haus, stattgefunden. Ausgerichtet hat die Lesung´der Heyne Verlag im Hause Randomhaus  und  die Buchhandlung Heymann .  Herr Heymann persönlich hat die Gäste der Lesung begrüßt, bevor er der Moderatorin Margarete von Schwarzkopf und den Schauspieler Hans-Werner Meyer die Bühne überlassen hat.

Jeffrey Archer hat im original eine Passage gelesen und der Schauspieler Hans-Werner Meyer hat die deutschen Teile übernommen. Die Diskussion ist zum großen Teil in englischer Sprache geführt wurden. Dabei hat das Publikum auch sehr viel zum Lachen gehabt.

Am Ende der Lesung hat Jeffrey Archer noch eine Autogrammstunde gegeben und ich habe das Glück erhalten noch ein Foto mit dem Autor zu erhalten.

Ich danke dem Heyne Verlag und der Buchhandlung Heymann für dieses sehr schöne Event. Ich freue mich und hoffe im Jahre 2019 wieder dabei sein zu können.

Rezension zu Anne Jacobs Buch Das Gutshaus – Glanzvolle Zeiten

Weg. Doch Pospuscheit hat widerum nicht mit der Sturheit von Franziska gerechnet. Es hatten sich schon früher die Gegner der Familie von Dranitz an denen die Zähne ausgebissen!

In Rückblenden wird das Leben im 2. Weltkrieg der Framile und ihrer Angestellten erzählt. Franziska war damals verlobt, doch ihr Verlobter soll von der SA erschossen worden sein. Dann wird Franziska von Mine, ihrer ehemaligen Angestellten, etwas erzählt, was diese gar nicht glauben kann! Doch warum hat sich ihr ehemaliger Verlobter nicht bei ihr gemeldet nach dem Krieg? Was hat Walter vor ihr verheimlicht?

Mein Fazit: Da ich selber aus meiner familiären Geschichte weiß, wie es auf einem Gutshof zuging, ist der Anfang der Trilogie über ,,Das Gutshaus – Glanzvolle Zeiten“ sehr gut recherchiert. Ich danke dem Blanvalet Verlag und dem Bloggerportal sowie Anne Jacobs für eine Geschichte, die auch Lesern, die nicht den 2. Weltkrieg erlebt haben, diesen näher zu bringen

 

Rezension zu Zeit des Mutes von Christiane Lind

Emma hat einen großen Fehltritt in den Augen ihrer Eltern getätigt. Das können die Eltern nicht akzeptieren. Sie schicken ihre Tochter nach England. Sie soll dort verheiratet werden. Doch ihr zukünftiger Ehemann macht einen großen Fehler, der fast ein Menschenleben kostet. Damit das vertuscht wird, wird ein gerade angestelltes Mädchen entlassen. Aber auch Emma hat damit für sich einen Grund gefunden, diesen Mann nicht zu heiraten.

Emma läuft weg und begegnet einer der ersten Suffragetten. Das junge Mädchen wird immer mutiger und scheut sich auch nicht bei einer Demonstration dabei zu sein. Emma und einige andere Frauen werden ins Gefängnis gesteckt und sehr schlecht behandelt. Damit die Frauen es sich nicht noch einmal wagen, in die Politik sich einzumischen. Emma und ihre Freundinnen sollen den Platz der Gesellschaft akzeptieren. Doch so leicht geben sich die jungen Suffragetten nicht geschlagen.

Zum heutigen 100. Jahrestag des Frauenwahlrecht ist der Roman von Christiane Lind erschienen. Den mutigen Frauen vor 100 Jahren haben wir es heute zu verdanken, dass wir ein Wahlrecht haben, im Leben wie in der Politik. Ich danke der Autorin für mein zur Verfügung gestelltes Exemplar. Es sind wundervolle Lesestunden mit Emma und ihren Mitsuffragetten gewesen.

Lesung mit Petra Oelker aus ihrem aktuellen Buch Die Brücke zwischen den Welten in Reinbek am 8. November

Wie habe ich mich auf den Abend gefreut! Die Lesung begann um 19.30 Uhr. Ich habe die Autorin Petra Oelker das letzte Mal 2013 gehört. Zusammen mit der Buchhandlung Erdmann und dem Rowohlt-Verlag stellte Petra Oelker ihr aktuelles Buch ,,Die Brücke zwischen den Welten.“. Während der Lesung haben die Gäste dann von der Autorin erfahren, wie sie mit der osmanischen Kultur verbunden ist. Petra Oelker erzählte uns, dass ein Vorfahr von ihr selbst Teppichsammler gewesen ist. Die unterschiedlichen Kulturen haben in den 1920 Jahren viele Wandlungen gemacht.

Ich danke der Buchhandlung Erdmann und dem Verlag Rowohlt für einen wunderschönen Abend. Danke auch an die Stadtbibliothek Reinbek für die Getränke. Um 21.30 Uhr ist dieser schöne Abend zu Ende gegangen.

Die Ärztin – Das Licht der Welt – Helene Sommerfeld

Ricarda rettet der Tochter eines Grafen beherzt das Leben. Dabei stirbt aber eine von Ricarda näherstehende Person. Zum Dank wird Ricarda die Möglichkeit gegeben mit der Komtess von Freystetten in Berlin zu leben. Eine ganz neue Welt wird Ricarda, der Gärtnerstochter, damit aufgezeigt. Sie geht in einer sehr exellenten Schule und lernt wie erfolgreich die Komtess als Ärztin ist.

Dadurch wird auch in Ricarda der Wunsch wach, als Ärztin tätig zu werden. Doch wie soll das arme Mädchen das erreichen? In Deutschland ist es Anfang des 19. Jahrhundert Frauen verboten zu studieren. Auch die Komtess von Freystetten hat zum Studium ins Ausland gehen müssen. Aus dieser Zeit hat die Komtess auch ihre beiden Freundinnen, die ihr in Berlin immer wieder zur Seite stehen.

Ricarda wird auch mit den Schattenseiten von Berlin des 19. Jahrhundert konfrontiert. Dabei gerät das junge Mädchen selbst in die Fänge der Polizei. Doch Ricarda gibt nicht auf und will für ihren Traum kämpfen. Denn was den Frauen damals erlaubt war, war als Krankenhelferin tätig zu sein und den Dreck der Patienten wegzumachen. Erschwerend für Ricarda wird es, als sie sich in einen Studenten verliebt…

Es ist heute für uns gar nicht mehr vorstellbar, nicht selbst zu entscheiden, wie unser beruflicher Werdegang weitergehen soll. Wir sollten nie vergessen, wer uns als Vorreiter damals die heutige Lebensart vereinfacht hat. Das Buch ist ein Vermächtnis für die Vorbilder, Minna Popken, Franziska Tiburtius, Lucie Crain und vielen mehr.

Natürlich hört das Buch mit einem offenen Ende auf, so dass ich mich auf die weitere Geschichte im November sehr freue. Danke an den Rowohlt Verlag und Helene Sommerfeld, die ein sehr informatives Buch geschrieben hat.

Rezension zu Zwischen uns ein ganzes Leben von Melanie Levensohn

 

Auf dem Sterbebett ihres Vaters erfährt Jacobina das sie eine Halbschwester hat. Die junge Frau ist erstaunt, dass der Vater nie über sie gesprochen hat. Judith war Jüdin und lebte mit ihrer Mutter in Frankreich. Doch der Vater liess die Familie im Stich und ging zurück nach Rumänien. Er hat danach nie wieder Kontakt zu seiner Ältesten gehabt. Der Vater nimmt Jacobina das Versprechen ab, nach Judith zu suchen.

2006 Jacobina ist eine alte Frau, die mit Hilfe einer Organisation in Washington mehr schlecht als recht lebt. Da erhält Jacobina unvermittelt Hilfe von der Französin Béatrice. Die junge Frau arbeitet für die Weltbank und wird nach einem Missgeschick in das Archiv verbannt. Der Raum ist seit Jahren nicht betreten worden und so sieht er auch aus. Doch Béatrice nimmt es als Chance Judith zu suchen.

1940 die Studentin Judith arbeitet um sich und ihre Mutter durch zu bringen. Sie verliebt sich in einen reichen, jungen Mann. Doch die Situation für die Juden wird immer kritischer, als die deutsche Wehrmacht in Paris einmarschiert und das Leben der Juden immer mehr beschneidet. Christian und Judith beschließen zu fliehen. Doch auf einmal ist Judith nicht mehr zu finden.Me

Melanie Levensohn hat leicht verändert die Geschichte einer Verwandten ihres Mannes erzählt. Die Geschichtsstränge sind so dicht verwoben, dass der Leser aus der Gegenwart immer wieder in die Vergangenheit gezogen wird. Ich danke auch dem Fischer Verlag für dieses aussergewöhnliche Buch. Da ich einen Opa hatte, der mit zu den Besatzern gehörte, obwohl er nicht die NSDAP mochte, weiß ich das die Geschichte sehr wahr ist.

 

Rezension zu Pures Leben von Karina Sillmann

Karina Sillmann hat hier ein tolles Buch für alle Monate geschrieben. Es hilft durch alle Lebenslagen. Es gibt immer wieder neue Blickwinkel auf das Leben. Vielen Dank das ich das Buch lesen konnte. Es wird sicher noch ein paarmal durch meine Hände wandern, wenn ich positive Gedanken brauche.

 

Interview mit Melanie Levensohn zu ihrem realen Leben in Kalifornien

Heute habe ich die Autorin Melanie Levensohn auf meinem Blog zu Gast. Ich habe der Autorin einige Fragen zu ihrem Leben in Kalifornien gestellt. Melanie Levensohn hat mir sehr offene und ehrliche Antworten gegeben. Ich hoffe Euch gefallen die Antworten. Mir hat es sehr viel Freude gemacht mit Melanie zusammen zu arbeiten.  Vielen lieben Dank auch für das Bildmaterial, dass mir die Autorin zur Verfügung gestellt hat.

Melanie und ihr Mann Pascal

Wie ist die Idee entstanden nach Kalifornien zu ziehen, liebe Frau Levensohn?

Zuerst habe ich in Köln, Paris und Santiago de Chile Literatur und Internationale Beziehungen studiert. 1999 bin ich für zwei Jahre in die USA gezogen, um für die Weltbank in Washington D.C. zu arbeiten. Dann holte mich die Weltgesundheitsorganisation nach Genf. Fünf Jahre war ich für die WHO als Pressesprecherin in der ganzen Welt tätig. 2006 hat mir die Weltbank ein Jobangebot gemacht, dem ich nicht widerstehen konnte, und so ging ich wieder nach Washington zurück.
Vor sechs Jahren habe ich dann meinen Mann kennengelernt und bin ein Jahr später zu ihm nach Kalifornien gezogen. Seitdem wohnen wir mit unserer kleinen Tochter im Napa Valley.

Weinlabel der Familie Levensohn.

Was ist das Besondere an Ihrem Wein liebe Frau Levensohn?

Wir haben zwei Hektar Land, auf dem wir Cabernet Sauvignon anbauen. Einen Großteil des Traubenertrags verkaufen wir, aus dem Rest produzieren wir unseren eigenen Bio-Wein. Das Levensohn-Weinlabel war das erste gemeinsame Projekt von meinem Mann und mir. Wir haben ganz klein begonnen und das Geschäft Schritt für Schritt ausgebaut und professionalisiert. Mittlerweile arbeiten wir mit einem renommierten Weinmacher aus Bordeaux zusammen und haben im Januar 2018 vom Wine Advocate 95 Parker-Punkte bekommen. Das war eine besondere Auszeichnung für uns. Die Arbeit mit dem Wein ist zwar nur eine Nebenbeschäftigung, aber die Produktion und Vermarktung nehmen viel Zeit in Anspruch. Unser Wein wird primär in Amerika verkauft, natürlich auf unserer Website – levensohnvineyards.com – und in einigen ausgewählten Weinläden und Restaurants in Frankreich, Deutschland und der Schweiz.

Das Besondere an unserem Wein ist, dass er nicht so fruchtig und schwer wie die anderen typischen Rotweine aus dem Napa-Valley schmeckt. Wir orientieren uns eher an den französischen Rotweinen und haben einen Tropfen geschaffen, der elegant und tiefgründig ist und hervorragend altert.

 

 

Was bedeutet es Ihnen den Namen der Großkusine, Melanie Levensohn, ihres Mannes zu tragen?

Diese unglaubliche Fügung, dass nach genau siebzig Jahren wieder eine Melanie Levensohn in die Familie meines Mannes zurückkehrte – auch noch aus Deutschland –, war für uns alle ein riesiges emotionales Erdbeben.
Mein Mann erfuhr erst 2005 von der anderen Melanie Levensohn, als Melanies Halbschwester, Jacobina Löwensohn, sie nebenbei erwähnte. Ihr Vater Lica hatte Jacobina am Sterbebett von der unbekannten Schwester erzählt und ihr das Versprechen abgenommen, sie zu suchen. Zehn Jahre hat Jacobina nach Melanie Levensohn recherchiert. Dabei hat sie unzählige Menschen kontaktiert und Institutionen besucht. Alle Spuren endeten in Auschwitz.
Es gibt einen Ordner von Jacobina mit Faxen, Briefen und Dokumenten. Dieser Ordner »Melanie Levensohn« stand bei meinem Mann im Büro. Vor ein paar Jahren habe ich ihn entdeckt und bin in ihr trauriges Schicksal eingetaucht.

Mein identischer Name und Melanies Schicksal haben mich nicht mehr losgelassen. Schnell wurde mir klar, dass ich ihr ein Andenken schaffen musste. Und so ist dieses Buch entstanden. Mein Roman ist jedoch keine Biographie, die Charaktere sind alle erdacht.
Davon abgesehen zeigt mir dieser unglaubliche Zufall mit dem selben Namen, dass manche Menschen einfach dazu bestimmt sind, sich zu begegnen. Eine höhere Macht hat meinen Mann und mich zusammengebracht, daran glaube ich fest.

 

Gibt es weitere Ideen für ein neues Buch?

Oh ja, mein zweiter Roman ist bereits zu Zwei-Dritteln geschrieben und ebenfalls eine hochemotionale Geschichte. Es geht wieder um Flucht, Entwurzelung und Verlust der Identität. Aber dieser Roman hat keine historische Komponente, sondern widmet sich einem hochpolitischen und zeitgenössischen Thema: den illegalen Flüchtlingsströmen, die aus Zentralamerika in die USA kommen. Aber es geht auch um Muttersein: um Muttersein-Wollen und Nicht-Muttersein-Können, etwas, das sicherlich alle Frauen irgendwann und irgendwie beschäftigt.

Ich habe für dieses Buch sehr viel gelesen und recherchiert, bin durch halb Guatemala gereist und habe Flüchtlingsheime in Mexiko besucht. Ich kann es kaum erwarten, meinen Lesern dieses neue Buch vorzustellen.

 

Was haben Sie,liebe Frau Levensohn, für weitere Hobbies?

Ich spiele gern Klavier und gehe für mein Leben gern auf lange, anstrengende Wandertouren. Ich war schon auf vielen abenteuerlichen Touren unterwegs, zum Beispiel in Peru und Bhutan, wandere aber genauso gern durch Österreich und Süddeutschland, wo es traumhafte Wege zu erkunden gibt.

 

Vermissen Sie, liebe Frau Levensohn, ihr Leben in Deutschland?

Ja, ich vermisse Deutschland und Europa sehr! Je länger ich aus meiner Heimat fort bin, desto mehr vermisse ich sie – vielleicht liegt das am Älterwerden … Aber Kalifornien ist wunderschön, und es lässt sich hier natürlich hervorragend leben. Trotzdem bin ich Europa immer sehr verbunden geblieben.

Ich danke Melanie Levensohn für das sehr offene Interview sowie das Bildmaterial.

 

Das Haus der Familie Levensohn in Kalifornien.

 

Der Anfang der Krankenversorgung und Forschung im 18.Jahrhundert

Das Buch hat drei Hauptpersonen. Katharina, die Krankenanwärterin, Gräfin Ludovica von Bredow und Martha, eine Hebamme.

Katharina kommt aus ärmlichen Verhältnissen, doch sie hat sich fest vorgenommen, nicht zu heiraten und Kinder zu bekommen, weil sie sieht wie schwer es ihre Schwester Maria hat. Nein, Katharina, möchte selbst bestimmen was sie macht! So wird die junge Frau Krankenanwärterin in der Charité in Berlin. Doch obwohl Katharina sehr gut arbeitet, wird sie von den anderen Wärterinnen und Wärtern nicht gerne gesehen. Denn die junge Frau versteht es ohne harte Worte, egal in welchem Bereich, ihre Patienten mit Ruhe und Würde zu behandeln.

Das sind die Patienten gar nicht gewohnt, denn die restlichen Wärter haben einen sehr harschen Ton am Leib. Auch Martha, die Hebamme, findet in der Charité einen neuen Wirkungskreis, denn Martha kann sich nicht verzeihen, obwohl sie eine barmherzige Tat, begannen hat. Was, sollte jeder selber lesen!

Gräfin Ludovica ist die heimliche Liebe von Dr. Diefenbach. Doch die gesellschaftlichen Unterschiede, lassen nur eine platonische Liebe, zu. Die Gräfin weiß, dass sie aus diesen Zwängen mit dem ungeliebten Mann an ihrer Seite, nicht ausbrechen kann. Dr. Diefenbach findet in einer Arztfamilie eine junge Frau, die ihm herzlich zugetan ist und die der Arzt heiratet.

Im heimlichen Tagebuch schreibt die Gräfin alle ihre Sorgen und Wünsche auf. Katharina lernt ebenfalls die Liebe kennen, doch sie wehrt sich mit aller Macht dagegen. Die Ehe ihrer Schwester ist der jungen Frau ein sehr negatives Beispiel.

Ulrike Schweikert hat so viele unterschiedliche Facetten in dem Buch untergebracht. Für mich ist es mein Highlight 2018! Ich danke dem Rowohlt Verlag für mein Rezensiosexemplar.

Lenchen erzählt aus ihrem Leben

Im allgemeinen mag ich keine Ich Erzählung, jedoch hier passt es zur Geschichte.

Helena Demuth, Lenchen, verliert früh den Vater und um die Geschwister und die Mutter zu entlasten, geht die Älteste bereits im Kindesalter arbeiten. Obwohl Lenchen sehr intelligent ist, erhält sie Zuhause nicht die Möglichkeit zur Schule zu gehen. Das darf nur ihr Bruder Peter.

Doch nachdem Lenchen Jenny von Westphalen geholfen hat sich aus einer prekären Situation zu befreien, wird ihr die Chance gegeben, im Hause zu arbeiten.

Lenchen wird bis zum letzten Tage in der Nähe von Jenny bleiben. Doch als Lenchen anfängt, weiß sie das noch nicht.

Auch Karl Marx wird ihr Leben bereichern, obwohl Lenchen ihn am Anfang sehr unheimlich findet. Lenchen hat Angst, daß sie wegen ihrer Hände Probleme bekommt. Denn die Hände von Lenchen haben ein ‚Eigenleben‘. Welches das ist, sollte jeder selber Lesen!

Ich kenne die Beinertschwestern seid ihren Büchern um Uta von Naumburg. Auch hier ist sehr gut gelungen, wie schwer es in der Zeit des 19. Jahrhunderts war, aus ärmlichen Verhältnissen zu kommen.

Heute kann sich keiner mehr vorstellen, ohne Schulbildung und als Kind von knapp 10 Jahren eine Arbeit zu suchen. Ausserdem habe ich auch sehr viel über Karl Marx und seine Manifeste erfahren, die die Grundlage der ehemaligen DDR waren.

Ein ganz besonderes Zitat aus dem Brief von Frau von Westphalen an ihre Tochter Jenny: ,,Meine liebe Jenny, ich schicke Dir das treue liebe Lenchen, als das Beste, was ich Dir schicken kann“. Zitat Ende.