Träume bleiben ohne Reue von Victoria Suffrage

Edda war als Kind das Mohnblumenkind ihrer Eltern. Durch einen tragischen Schicksalsschlag verliert Edda diese sehr früh. Ab da ändert sich das Leben des Teenagers sehr! So gerät Edda an die falschen Leute und ist später Puffmutter. Edda hofft nach Jahren endlich die Liebe gefunden zu haben, doch der Mann hat nur ihr Geld gesehen!

Jetzt ist Edda im Altenheim und sieht einer trostlosen Zukunft ins Auge. Doch durch ihre neue Zimmergenossin Wilma, ändert sich die Perspektive bei Edda. Denn Wilma läßt sich von Eddas unhöflichen Art nicht vertreiben, sondern versucht mit Verständnis, hinter die Fassade von Edda zu schauen. Dann erfährt Edda eine schlimme Diagnose. Den Ausgang der Krankheit hat Edda bereits gesehen. Doch damit möchte die alte Frau sich nicht abfinden und beschließt den Verlauf zu verändern. Aber nicht nur Edda hat ein schlimmes Schicksal gehabt sondern auch Wilma! Edda begreift nicht, wie man trotzdem so positiv und friedlich in die Zukunft schauen kann. Wilma vermisst einen lieben Menschen, doch sie weiß nicht wie sie sich ihm nähern kann. Wer auch sehr ungewöhnliche Anwandlungen hat ist der Altenpfleger Vincent. Da wird selbst die eigenbrötlerische Edda stutzig.

Viel erfahren wir aus dem Klappentext. Ich danke dem Mainwunder Verlag für die tolle Kampagne und mein Exemplar sowie Victoria Suffrage für ein Buch, das zum Nachdenken anregt.

Rezension zu Anne Jacobs Buch Das Gutshaus – Glanzvolle Zeiten

Weg. Doch Pospuscheit hat widerum nicht mit der Sturheit von Franziska gerechnet. Es hatten sich schon früher die Gegner der Familie von Dranitz an denen die Zähne ausgebissen!

In Rückblenden wird das Leben im 2. Weltkrieg der Framile und ihrer Angestellten erzählt. Franziska war damals verlobt, doch ihr Verlobter soll von der SA erschossen worden sein. Dann wird Franziska von Mine, ihrer ehemaligen Angestellten, etwas erzählt, was diese gar nicht glauben kann! Doch warum hat sich ihr ehemaliger Verlobter nicht bei ihr gemeldet nach dem Krieg? Was hat Walter vor ihr verheimlicht?

Mein Fazit: Da ich selber aus meiner familiären Geschichte weiß, wie es auf einem Gutshof zuging, ist der Anfang der Trilogie über ,,Das Gutshaus – Glanzvolle Zeiten“ sehr gut recherchiert. Ich danke dem Blanvalet Verlag und dem Bloggerportal sowie Anne Jacobs für eine Geschichte, die auch Lesern, die nicht den 2. Weltkrieg erlebt haben, diesen näher zu bringen

 

Rezension zu Zeit des Mutes von Christiane Lind

Emma hat einen großen Fehltritt in den Augen ihrer Eltern getätigt. Das können die Eltern nicht akzeptieren. Sie schicken ihre Tochter nach England. Sie soll dort verheiratet werden. Doch ihr zukünftiger Ehemann macht einen großen Fehler, der fast ein Menschenleben kostet. Damit das vertuscht wird, wird ein gerade angestelltes Mädchen entlassen. Aber auch Emma hat damit für sich einen Grund gefunden, diesen Mann nicht zu heiraten.

Emma läuft weg und begegnet einer der ersten Suffragetten. Das junge Mädchen wird immer mutiger und scheut sich auch nicht bei einer Demonstration dabei zu sein. Emma und einige andere Frauen werden ins Gefängnis gesteckt und sehr schlecht behandelt. Damit die Frauen es sich nicht noch einmal wagen, in die Politik sich einzumischen. Emma und ihre Freundinnen sollen den Platz der Gesellschaft akzeptieren. Doch so leicht geben sich die jungen Suffragetten nicht geschlagen.

Zum heutigen 100. Jahrestag des Frauenwahlrecht ist der Roman von Christiane Lind erschienen. Den mutigen Frauen vor 100 Jahren haben wir es heute zu verdanken, dass wir ein Wahlrecht haben, im Leben wie in der Politik. Ich danke der Autorin für mein zur Verfügung gestelltes Exemplar. Es sind wundervolle Lesestunden mit Emma und ihren Mitsuffragetten gewesen.

Lesung mit Petra Oelker aus ihrem aktuellen Buch Die Brücke zwischen den Welten in Reinbek am 8. November

Wie habe ich mich auf den Abend gefreut! Die Lesung begann um 19.30 Uhr. Ich habe die Autorin Petra Oelker das letzte Mal 2013 gehört. Zusammen mit der Buchhandlung Erdmann und dem Rowohlt-Verlag stellte Petra Oelker ihr aktuelles Buch ,,Die Brücke zwischen den Welten.“. Während der Lesung haben die Gäste dann von der Autorin erfahren, wie sie mit der osmanischen Kultur verbunden ist. Petra Oelker erzählte uns, dass ein Vorfahr von ihr selbst Teppichsammler gewesen ist. Die unterschiedlichen Kulturen haben in den 1920 Jahren viele Wandlungen gemacht.

Ich danke der Buchhandlung Erdmann und dem Verlag Rowohlt für einen wunderschönen Abend. Danke auch an die Stadtbibliothek Reinbek für die Getränke. Um 21.30 Uhr ist dieser schöne Abend zu Ende gegangen.