Der Vergangenheit dunkle Zeiten – Ulrike Eschenbach

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Vielen Dank an Ulrike Eschenbach und den Windsor Verlag.

Rike hat ein schweres Leben. Erst verstößt das kleine Mädchen die leibliche Mutter, doch auch ihre Adoptivmutter ist nicht sehr liebevoll zu ihrer Adoptivtochter. In dieser schweren Zeit ihrer Kinder- und Jugendzeit ist ihr größter Halt ihr Adoptivvater. Seit Riekes Kindheit hört Rieke von ihrer Adoptivmama den Satz: ,, Die wird das gleiche wie ihre Alte“. Dabei versteht das kleine Mädchen gar nicht, was das heißen kann. Dieser Satz verfolgt Rieke noch bis nach ihrem Auszug ihrer Adoptiveltern. Ihre Mama hat eine Macht über Rieke, die selbst als junge Frau noch anhält. Rieke findet spät ihr Glück, das 30 Jahre anhält.

Einige Szenen in dem Buch lasen sich für mich, wie mein eigenes Leben. Nur bei mir war es die leibliche Mutter, die ihren Jähzorn an mir auslies. Besonders als Rieke sich von ihrer Mama langsam löste und diese auf egoistische Weise, fragwürdige Aktionen durchführte. Das hat mich an meinen eigenen, überstürzten Auszug zu meinen heutigen Mann erinnert. Auch meine Mutter war der Meinung, ich müßte als Älteste für Papi und sie sorgen, sobald beide, pflegebedürftig werden.

Nein ich bin kein Kind der Nachkriegszeit sondern erst in den 60 Jahren des letzten Jahrhundert geboren. Eine sehr berührende und erliche Geschichte.

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