Penelope, Wirbelwind mit Herz von Josie Kju

Penelope hat eine seltsame Kindheit. Die Mutter hat Schwierigkeiten ihre sehr intelligente Tochter zu verstehen. Das Verhältnis bleibt unterkühlt, doch Penelope kennt es nicht anders.

Penelope weiß aber genau was sie will! Sobald wie möglich ergreift Penelope die Chance, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Mit Glück schafft Penelope ihren Traum nach Amerika zu gehen. In Amerika muss das junge Mädchen sehr viel Lehrgeld beziehen, bis es eine ältere Dame sehr gut mit dem verwirrten Mädchen, meint. Aber bei Penelope ist das Problem sie ist sehr intelligent, aber sobald ihr etwas zu langweilig wird, hört sie auf und sucht sich ein neues Betätigungsfeld.

Nach dem Tod von Mary, der älteren Dame, nimmt das Leben um Penelope eine neue Wende. Denn Mary war sehr klug und hat ein ungewöhnliches Testament hinterlassen. Der Wirbelwind hält es nicht länger in Amerika aus und nimmt das Angebot eines Freundes an mit nach Finnland zu gehen.

Doch was in Finnland mit Penelope geschieht, überlasse ich der Fantasie meiner Leser. Ich danke Josie Kju für mein persönliches Exemplar. Doch das hat meine eigene Meinung nicht beeinflußt. Ich habe die Geschichte von Penelope mit einer großen Neugier gelesen. Dabei sind mir natürlich auch einige Nebenfiguren aus Herzvibrieren und Herzturbulenzen wieder begegnet.

 

Sommerschimmern Rezension von Cara Lindon

 

Ein Sprung in die Vergangenheit

In diesem Buch lernen wir Sylvia, Chestens Mutter, näher kennen. Das Buch beginnt 1985, wo Sylvia in Deutschland  Maschinenbau studiert hat. Jetzt hat die junge Frau ihren Abschluss in der Tasche und möchte sich mit ihrer Freundin Maike ein paar schöne Tage in England machen. Dabei könnten die beiden Frauen nicht unterschiedlicher sein, Sylvia freut sich auf die Sehenswürdigkeiten- und Orte, Maike ist nur für Party und Spass zu haben. Sylvia und Maike machen zusammen Urlaub, in dem sehr viel passiert. Dabei lernen Sylvia und Maike zwei Männer kennen. Sylvia kann sich nicht entscheiden, wem der beiden Männer ihr besser gefällt. Doch diese Entscheidung wird ihr abgenommen.,,

In der Gegenwart ist Sylvia Witwe und Mutter von drei Kindern, zwei Söhne und Chesten. In dem Haus von Chesten erinnert sich Sylvia an den zweiten Mann, der so plötzlich aus ihrem Leben verschwunden ist. Werden nicht alte Wunden aufgerissen oder sollte Sylvia sich für das Alleinsein entscheiden?

Ich danke Cara Lindon für mein Exemplar. Das hat  mich nicht beeinflusst, eine ehrliche und objektive Rezension zu schreiben. Besonders der Anfang hat mich an meine eigene Vergangenheit erinnert. Ungefähr zur gleichen Zeit habe ich meinen, heutigen, Ehemann kennengelernt und besonders zu lieben.

#DiesesBuchhateinenHypeverdient Der Duft nach Weiss von Stefanie Gregg

#DiesesBuchhateinenHypeverdient. Ich mache bei einer Aktion mit, die unbekannten Büchern helfen soll, bekannter zu werden. Immer am Freitag ist Thementag. Heute am 3. Februar ist es ,,weiss“. Das Buch ist in zwei verschiedene Bereiche zu unterteilen. Einerseits wird die Geschichte der Bulgarin Anelija und ihre Familie erzählt. Doch wir erfahren auch viel über den Schriftsteller Georgi Markow. Anelija wird die ersten Jahre von ihrer Mutter, Großmutter und Ur-Großmutter aufgezogen. Vater unbekannt! Doch es wird kritischer in ihrem Zuhause, als die Mutter bei einem Besuch in Deutschland nicht wieder nach Bulgarien zurück kommt. So wird der ,,Duft nach weiss“ für Anelija nicht nur das Papier auf dem die Mutter schreibt, sondern auch die Sehnsucht nach Deutschland damit verbunden.

Ich möchte hier gar nicht so sehr von dem Buch berichten, denn es sollte jeder selber lesen. Ich danke der Autorin Stefanie Gregg für mein sehr persönliches Exemplar. Es ist mir sehr peinlich, dass ich erst jetzt zu diesem besonderen Buch gekommen bin.

 

Rezension zu Spiel der Hoffnung von Heidi Rehn

 

  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. September 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342651592X
  • ISBN-13: 978-3426515921

 

Ella reist nach München um eine Adresse zu überprüfen, die sie im Nachlass ihrer Mutter gefunden hat. Die Haushälterin betrachtet die junge Frau sehr skeptisch, die an der Tür eines ehrwürdigen Professors steht. Noch am gleichen Tag lernt sie Jobst kennen, einen reichen Bankierssohn und Patensohn des Professor. Bei den jungen Leuten ist es Liebe auf dem ersten Blick. Schnell wird geheiratet und Ella lebt in einer rosaroten Wolke des Glück. In den Flitterwochen besuchen die Jungverheirateten auch das Kasino von Monaco. Jobst und Ella lassen sich von der Kugel verführen, ihr Geld zu verspielen. Doch in jedem Glückskokon gibt es auch Neider. Ella’s Schwägerin Victoria,  und Mutter von Zwillingen, sieht die hübsche Schwägerin gar nicht gerne. Jobst älterer Bruder Falk führt ein Doppelleben und seine Frau muss dieses zähneknirschend akzeptieren. Es gibt zwischen den Eheleuten eine Absprache, die besonders seine Frau sehr einengt. Ella spührt sehr schnell, dass Jobst ein Geheimnis hat. Die junge Frau weiß auch welches! Denn Ella kommt aus Berlin und da sind ihr Drogen in der besseren Gesellschaft nicht fremd. Zusätzlich steht Ella unter Druck, so schnell wie möglich schwanger zu werden. Die junge Frau hat auch ein sehr großes Problem mit den Schwiegereltern unter einem Dach zu leben.

Da hilft Ella unbewußt ihr Schwiegervater, denn der Hausherr bestimmt, dass Ella und Jobst in Berlin eine Zweigstelle der Firma errichten sollen. Ella ist glücklich, kann das junge Paar doch endlich ein unbeobachtetes Leben führen. Zufällig findet Ella heraus, weshalb auch ihr Schwager Falk häufig in Berlin ist. Diese Information kann jedoch zu sehr vielen Schwierigkeiten in ihrem Leben führen. Victoria ist misstrauisch und ahnt nicht, dass ihre Gedanken hinsichtlich ihres Mannes zu einem ganz anderen Ergebnis kommen würden.

Ich danke dem Verlag Droemer Knaur und der Autorin Heidi Rehn, dass ich diesen wunderbaren Roman vor allen Anderen lesen konnte. In dem Roman geht es um die ,,goldenen Zwanziger Jahre“ des letzten Jahrhundert. Doch bereits während des Lesen wurde ich nachdenklich, denn sieht man in der Vergangenheit nicht vieles besser, wie es wirklich wahr? Es ist kein Geheimnis wenn ich behaupte, was am 1. September 1939 begann? Natürlich hat die NSDAP bereits sehr viel früher begonnen, ihre ,,Schäflein“ zu instrumentalisieren. In diesem Roman werden sehr viele Leser auch ,,Bekannte“ aus den vorigen Romanen ,,Tanz des Vergessens“ und ,,Sommer der Freiheit“ wiedersehen. Das Cover zeigt eine junge Frau mit Wasserwelle und Grammophon , so wie wir das auch aus den Filmen der Zeit kennen.

 

Blogtour Die 13. Jungfrau von Katharina Münz Tag 3

Blogtour_13._JungfrrauGestern waren wir bei Stefanie vom Blog Buchmelodie und haben etwas von der Entstehung des Buches erfahren. Heute geht es bei mir weiter. Lest was ich mit der Autorin zusammen mir ausgedacht habe.

„Für die Gegenüberstellung der Schwestern Melwyn und Elestren habe ich mich mit der Autorin Katharina Münz zusammengesetzt. Ich habe mir vorgestellt, ich wäre Elestren, die jüngere Halbschwester der erzählenden Hauptprotagonistin Melwyn. Als solche hätte ich ganz viele
Fragen an Melwyn – die dann stellvertretend von der Autorin beantwortet wurden.“

Elestren: ,,Wie war das eigentlich, Deine Mutter ist ja nur eine dänische Sklavin, Melwyn, im Gegensatz zu meiner, die als rechtmäßige Ehefrau von unserem Vater auf Luxulyan das Sagen hat.“

Melwyn: „Wie das war?“ Melwyn lacht. „Du stellst Fragen, Elestren! Es war ganz und gar alltäglich für mich, denn ich kannte ja nie etwas anderes – bis unser Vater den Einfall hatte, dass ausgerechnet ich einspringen soll für das Mädchen im Gefolge der Ftürstentochter, das gestorben war.“

Elestren:,,Das war ein ziemlich verrückter Einfall von Vater, oder?“ Aber ich freue mich, dass du mich begleitest, schließlich kenne ich dich schon mein ganzes Leben. Aber sag, was war das für ein Gefühl für dich, wenn du mich und meine Schwestern bedienen musstest?

Melwyn: „Dass Vaters Einfall verrückt war, das hast du gesagt und nicht ich!“ Melwyn kitzelt Elestren, bis die lachend um Hilfe ruft. „Ich bin auch froh, dass wir einander haben auf dieser Reise. Und was das Bedienen betrifft: Ehrlich gesagt mochte ich das nicht so gerne. Deshalb war ich froh, als Vater mir aufgetragen hat, auf unseren Bruder Arthyen zu achten. Ich bin viel lieber mit ihm durch Luxulyan gestromert als Feuerholz nachzulegen, Geschirr aufzutragen und den Fußboden aufzukehren.“

Elestren:,,Wie gehst Du mit dem Versprechen um, dass unser Vater Dir abgenommen hat?“

Melwyn: „In dem Moment habe ich ziemliche Angst bekommen – vor Vater, wie er da mit dem Messer in der Hand vor mir stand! Aber ganz ehrlich, auch wenn ich das ernsthaft geschworen habe, ich glaube nicht, dass der Fall eintritt. Was soll schon geschehen? Neben Kevern begleiten uns Eluids beste Kämpfer. Sie werden uns immer beschützen, da bin ich ganz sicher!“

Elestren:,,Ich hoffe liebe Schwester Du behältst Recht. Doch wenn es anders ausgehen kann wie wirst Du mit der Situation umgehen. Theoretisch!“
Melwyn: „Es wird nicht geschehen, ganz gewiss nicMelwyht. Aber da du mir sonst wohl noch ein Loch in den Bauch fragst, werde ich dir in Sankt Silyens Namen antworten: Ich werde dich immer und überall beschützen. Du bist doch meine kleine, süße Schwester! Und der Blutschwur, den ich geleistet habe – meine Mutter hat mir eingeschärft, dass man den niemals brechen darf. Also mache dir keine Sorgen, Elestren!“

Elestren:,,Ich danke Dir liebe Melwyn das Du meine Fragen so ehrlich beantwortet hast.“

Frage: Wie stehen Elestren und Melwyn verwandschaftlich zu einander? Ich freue mich auf Eure Kommentare. Es kann jeden Tag ein Los für die Gewinne gesammelt werden.

Ich wünsche Euch viel Glück und Spaß auf unserer Blogtour zum Buch ,,Die 13. Jungfrau von Katharina Münz. Morgen geht es bei Annika von Anduria Recca mit der nordischen Mythologie weiter. Seid gespannt!

Gewinne
1. Preis: 2×1 E-Book „Die 13. Jungfrau“ im Wunschformat
2. Preis: 1 Notizbuch im Buchdesign
3. Preis: 3×1 Kuvert mit Coverpostkarten

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP – Ideenwelt organisiert. Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.

Hier noch einmal der Blogtour-Fahrplan zur Übersicht:

Samstag, 13. August Buchvorstellung bei Nadja von Bookwormdreamers

Sonntag, 14. August Entstehung des Buches bei Stefanie von  Buchmelodie

Montag 15. August Vorstellung der beiden Schwestern bei mir

Dienstag 16. August Nordische Mythologie bei Annika von Anduria Recca

Mittwoch 17. August Schildmaid bei Janina von Die Bücherfreaks

Donnerstag 18. August Religionskonflikt bei Nadja von Bookwormdreamers

Freitag 19. August Schauplätze des Buches bei Jasmin von Bücherleser

Samstag 20. August Katharina Münz bei Katja von Miss Rose’s Bücherwelt 

Sonntag 21. August Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs

 

Der Vergangenheit dunkle Zeiten – Ulrike Eschenbach

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Vielen Dank an Ulrike Eschenbach und den Windsor Verlag.

Rike hat ein schweres Leben. Erst verstößt das kleine Mädchen die leibliche Mutter, doch auch ihre Adoptivmutter ist nicht sehr liebevoll zu ihrer Adoptivtochter. In dieser schweren Zeit ihrer Kinder- und Jugendzeit ist ihr größter Halt ihr Adoptivvater. Seit Riekes Kindheit hört Rieke von ihrer Adoptivmama den Satz: ,, Die wird das gleiche wie ihre Alte“. Dabei versteht das kleine Mädchen gar nicht, was das heißen kann. Dieser Satz verfolgt Rieke noch bis nach ihrem Auszug ihrer Adoptiveltern. Ihre Mama hat eine Macht über Rieke, die selbst als junge Frau noch anhält. Rieke findet spät ihr Glück, das 30 Jahre anhält.

Einige Szenen in dem Buch lasen sich für mich, wie mein eigenes Leben. Nur bei mir war es die leibliche Mutter, die ihren Jähzorn an mir auslies. Besonders als Rieke sich von ihrer Mama langsam löste und diese auf egoistische Weise, fragwürdige Aktionen durchführte. Das hat mich an meinen eigenen, überstürzten Auszug zu meinen heutigen Mann erinnert. Auch meine Mutter war der Meinung, ich müßte als Älteste für Papi und sie sorgen, sobald beide, pflegebedürftig werden.

Nein ich bin kein Kind der Nachkriegszeit sondern erst in den 60 Jahren des letzten Jahrhundert geboren. Eine sehr berührende und erliche Geschichte.