Eine wahre Geschichte aus dem 2. Weltkrieg, Ernst Lossa!

Nebel im August - Filmbuch von [Domes, Robert]

Am gestrigen Abend haben mein Mann und ich die Premiere von ,,Nebel im August“ im Kino gesehen. Das Buch ist bereits 2008 auf dem Markt erschienen. Acht Jahre später die Verfilmung. Der Film handelt von Kindern, die aus unterschiedlichen Gründen, in eine Nervenheilanstalt, gekommen sind. Manche wurden wieder von den Eltern abgeholt, doch viele blieben dort. Ernst ist ein aufgeschlossener Junge, der sofort merkt, „hier bin ich falsch“. Doch da sein Vater, ein fahrender Händler ist, kann er seinen Sohn nicht aus der Anstalt, abholen. Die Kinder hatten unterschiedliche Gebrechen, Elepsie, gelähmt u. v. m. Nur Ernst war gesund. Der Film fängt sehr ruhig an. ,,Nebel im August“ erhält eine Eigendynamik, der sich kein Besucher entziehen kann. In der Nervenheilanstalt ist eine katholische Schwester, die mit den Machenschaften des Anstaltsleiter gar nicht einverstanden ist. Der Film dauert 120 Minuten, doch ich habe nicht eine Minute vor Langeweile auf die Uhr geschaut, da immer wieder etwas Neues in dem Film geschieht. Brisant wird es erst, als der Leiter, eine Möglichkeit findet, wie die ,,Kranken Geschöpfe“ trotz Nahrung langsam verhungern. Es sind sehr viele Frauen nach dem Film weinend aus dem Kino gegangen. Auch ich habe noch sehr lange Zuhause kein Auge zu gemacht, so sehr ist mir der Film unter die Haut gegangen. 

Diese Geschichte war auch Bestandteil der Nürnberger Prozesse 1948. Die Grausamkeit des 2. Weltkrieg ist sehr eindringlich beschrieben. Ich werde mit Sicherheit das Buch NICHT lesen! Ich denke, das Buch ist noch detailierter beschrieben und das kann ich mit meinem gesundheitlichen Problemen nicht vereinbaren.

Ich danke dem Verlag cbj und cbt Verlag aus der Verlagsgruppe Random House für die Einladung zu diesem sehr besonderen Film.

 

 

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