Rezension zu ,,Flammen und Seide“ von Petra Schier

Das Buch spielt in Rheinbach im 17. Jahrhundert. Eine junge Tuchhändlerin hat eine schwere Wahl zu treffen. Madlen Thynen liebt zwei Männer, Peter von Werdt und Lucas Cuchenheim. Die drei Hauptpersonen kennen sich seit Kindertagen. Für die junge Frau und jedem im Ort steht fest, Madlen und Peter gehören zusammen. Madlen’s Vater kennt seine Älteste besser wie sie sich selbst, so gibt er ihr den Rat ,,Sie möchte ihr Herz entscheiden lassen.“

Ein paar Jahre früher…

Lucas wird verhaftet, weil er angeblich eine junge Frau unsittlich berührt hat. Der junge Mann ist entsetzt und bezeugt seine Unschuld an der Tat. Viele Rheinbacher glauben Lucas nicht, da so mancher ,,Scherz“ er zu verantworten hat. Die Tat wird mit dem Tode bestraft. Da Lucas Jahre später weiter lebt und als Hauptmann zurück kommt. So habe ich mich gefragt ,wie er damals aus der ,,Sache“ heraus gekommen ist

Der Hauptmann Lucas Cuchenheim sucht einen Verräter. Dabei bleibt Lucas keine andere Wahl als Madlen’s Verlobten mit einzuweihen. Gemeinsam versuchen die beiden Männer den Verräter zu finden. Zur gleichen Zeit überkommen Madlen Zweifel ob sie die richtige Entscheidung getroffen hat. Doch dann kommt der 1.November 1673 und Rheinbach erlebt den Krieg hautnah. Madlen spürt es gibt noch sehr viel wichtigere Entscheidungen und wie sehr die Familie einem Halt gibt.

Petra Schier hat den Spannungsbogen sehr hoch gehalten und bis zur Lösung erfährt der Leser sehr viel über die Lebensumstände. Ich danke der Autorin und dem Rowohlt Verlag für eine sehr emotionale Zeitreise ins 17. Jahrhundert.

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